Venezuela und USA setzen diplomatische Annäherung fort

Reuters · Uhr
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03. Feb (Reuters) - Die Übergangsregierung von Venezuela und die USA setzen ihre diplomatische Annäherung fort.

Übergangspräsidentin Delcy Rodriguez ⁠traf am ‍Montag mit der US-Gesandten Laura Dogu zusammen, wie die Regierung in Caracas mitteilte. ‌Bei dem Treffen im Präsidentenpalast Miraflores sei es um die Arbeitsagenda zwischen ‍der Bolivarischen Republik Venezuela und den Vereinigten Staaten gegangen. An dem Gespräch nahmen demnach auch Parlamentspräsident Jorge Rodriguez und Außenminister Yvan Gil teil. Die Regierungen beider Länder hätten sich ‍vorgenommen, bei Themen von beiderseitigem ⁠Interesse auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt und internationalem Recht voranzukommen, hieß es in der Erklärung weiter.

Hintergrund ‍ist die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch die USA vor ⁠einem Monat. Seitdem wurden in dem südamerikanischen Land einige politische Gefangene freigelassen und Rodriguez als Übergangspräsidentin vereidigt. Zudem vereinbarten beide Länder ‍die Ausfuhr von ‌venezolanischem Rohöl im Wert von bis zu zwei Milliarden Dollar in die USA. Am Freitag kündigte Rodriguez zudem einen Gesetzesvorschlag für eine Amnestie für Hunderte von Gefangenen an. Rodriguez strebt eine Normalisierung der Beziehungen an. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, das Verhältnis zur Übergangsregierung entwickle sich gut.

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