Quartalsbericht veröffentlicht

Qiagen profitiert von Diagnostik-Nachfrage - Geschäft schwächt sich zum Jahresende ab

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: rafapress / Shutterstock.com

Frankfurt, 04. Feb (Reuters) - Der Diagnostikkonzern Qiagen hat im vergangenen Jahr von einer starken Nachfrage nach seinem Tuberkulose-Test und Diagnostiksystemen profitiert. Der bereinigte Konzerngewinn erhöhte ⁠sich um sechs ‍Prozent auf 522 Millionen Dollar, wie das Dax-Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg zu konstanten Wechselkursen ‌um zehn Prozent auf 2,40 Dollar und übertraf damit die im November angehobene Prognose von rund 2,38 ‍Dollar. Der Umsatz kletterte um sechs Prozent auf 2,09 Milliarden Dollar. Währungsbereinigt lag der Zuwachs bei fünf Prozent und erreichte damit das obere Ende der Zielspanne.

Im vierten Quartal schwächte sich das Geschäft jedoch - wie schon von Qiagen prognostiziert - ab. Das bereinigte operative Ergebnis sank um drei Prozent ‍auf 154 Millionen Dollar. Qiagen begründete dies ⁠unter anderem mit US-Zöllen sowie höheren Kosten für Vertrieb und Marketing. Der Umsatz legte im Schlussquartal währungsbereinigt nur noch um ein Prozent zu. Getragen wurde das ‍Wachstum im Gesamtjahr vor allem vom Geschäft mit dem Tuberkulose-Test Quantiferon, dessen Umsatz um zehn Prozent zulegte, und ⁠dem Diagnosesystem QIAstat-Dx mit einem Plus von 24 Prozent. Auch das Geschäft mit Probentechnologien wuchs. Qiagen erreichte die Ziele nach eigenen Angaben trotz makroökonomischer Herausforderungen und den Auswirkungen des Shutdowns der US-Regierung.

Für ‍das laufende Jahr 2026 stellt der ‌Konzern ein Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent zu konstanten Wechselkursen in Aussicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf mindestens 2,50 Dollar steigen. Für das erste Quartal rechnet Qiagen jedoch mit einem leichten Gewinnrückgang. Während der Umsatz um mindestens ein Prozent zulegen soll, wird ein bereinigter Gewinn je Aktie von mindestens 54 Cent erwartet, nach 55 Cent im Vorjahreszeitraum. Als Grund nannte das Unternehmen Belastungen aus der jüngsten Übernahme des US-Unternehmens Parse ⁠sowie durch Zölle.

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