Übernahme-Deal

Paramount bessert Offerte für Warner Bros auf

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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(Reuters) - Paramount Skydance hat im Übernahmekampf um den Konkurrenten Warner Bros. Discovery seine Offerte aufgestockt. Das Unternehmen ⁠bietet für jedes ‍Quartal, in dem der Deal nicht zustande kommt, eine zusätzliche Zahlung von 25 Cent pro Aktie, ‌wie Paramount am Dienstag mitteilte. Diese Gebühr entspricht laut Unternehmensangaben etwa 650 Millionen ‍Dollar pro Quartal zwischen dem 1. Januar 2027 und dem Abschluss des Deals. Paramount will zudem die Entschädigung von 2,8 Milliarden Dollar übernehmen, die Warner Bros. im Falle eines Scheiterns des geplanten Deals an Netflix zahlen ‍müsste. Von Warner Bros. Discovery und ⁠Netflix war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Sowohl Netflix als auch Paramount sind an Warner Bros. und dessen führenden Film- ‍und Fernsehstudios, der umfangreichen Inhaltsbibliothek und Marken wie "Game of Thrones", "Harry Potter" und den DC-Comics-Superhelden Batman ⁠und Superman interessiert. Paramount versucht mit einer aggressiven Medienkampagne, die Aktionäre von der Überlegenheit seines Angebots zu überzeugen. Konzernchef David Ellison sagte, das nachgebesserte Angebot ‍betone das unerschütterliche Engagement ‌von Paramount, den Aktionären von Warner Bros. "den vollen Wert zu bieten, den sie für ihre Investition verdienen".

Warner Bros. hat die Avancen jedoch bislang zurückgewiesen und will auf einer außerordentlichen Hauptversammlung über das Netflix-Geschäft abstimmen lassen. Dem Streaming-Anbieter zufolge soll das Treffen bis April stattfinden.

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