Weltgrößter Nahrungsmittelkonzern

Nestlé legt Bereiche zusammen und streicht weiter Stellen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
Artikel teilen:
Quelle: DCStockPhotography / Shutterstock.com

Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut um und will sich künftig auf die vier Kernbereiche Kaffee, Tierfutter, Ernährung und Gesundheit sowie Lebensmittel und Snacks konzentrieren. Die bisherigen Bereiche Ernährung (Nutrition) und Gesundheit (Health Science) werden dabei künftig zu einer Einheit zusammengefasst, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Damit will der neue Nestlé-Chef Philipp Navratil das Geschäft vereinfachen und Synergien freisetzen. Im Zuge dieser Reorganisation verlässt die bisherige Nestlé-Health-Science-Chefin Anna Mohl den Konzern.

Bislang ist Nestlé primär nach Regionen organisiert, zusätzlich gliedert sich der Konzern in sechs sogenannte strategische Geschäftseinheiten. Daneben bestehen drei global geführte Sparten, darunter Nespresso, Health Science und das zum Verkauf stehende Wassergeschäft.

Unternehmenslenker Navratil will zudem künftig mehr Geld in Marketing und Innovationen stecken. Das Geld soll aus dem laufenden Sparprogramm kommen. Der Manager hatte kurz nach seinem Einstand im Oktober einen großen Stellenabbau angekündigt. In den nächsten zwei Jahren sollen weltweit etwa 16.000 Jobs wegfallen, was fast sechs Prozent der knapp 280.000 Stellen im Konzern entspricht. Mit dem Stellenabbau sollen bis Ende 2027 jährliche Einsparungen von rund einer Milliarde Franken erzielt werden. 20 Prozent dieser Einsparungen seien bereits erreicht worden, hieß es nun.

Das könnte dich auch interessieren

Essenslieferdienstes
Delivery Hero bleibt deutlich unter Uber-Offerte16. Juli · dpa-AFX
Delivery Hero bleibt deutlich unter Uber-Offerte
Bericht von Bloomberg bestätigt
Uber in fortgeschrittenen Gesprächen über Delivery-Hero-Kauf15. Juli · dpa-AFX
Uber in fortgeschrittenen Gesprächen über Delivery-Hero-Kauf
Leistungsfähiges Modell "Kimi K3"
Neue China-KI verstärkt Kursrutsch bei Chip-Aktien17. Juli · dpa-AFX
Jemand hält einen Mikrochip.
Plus-Analysen
Kolumne von Stefan Riße
Sind die KI-Prognosen zu optimistisch, wird das Gemetzel großgestern, 12:00 Uhr · Acatis
83 Prozent Kursverlust seit 2021
Neuer Übernahmeversuch: Die Gründe hinter Paypals Absturz15. Juli · onvista
Trendwende beim Pharmakonzern
So viel Potenzial hat die Novo-Nordisk-Aktie jetzt noch14. Juli · onvista