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Wall Street: Anleger reagieren wegen Iran-Konflikt zurückhaltend

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Das Straßenschild der Wall Street
Quelle: Adobe.com/Péter Mács

Wegen einer nach wie vor möglichen Eskalation des Konfliktes zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran bleiben die Anleger am Freitag an den New Yorker Börsen vorsichtig. Leichten Druck auf die Notierungen brachten zudem Daten zum US-Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2025 sowie Inflationssignale.

Der Leitindex Dow Jones Industrial gab im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 49.198 Zähler nach. Damit konsolidiert das Börsenbarometer weiterhin unter der Marke von 50.000 Punkten.

Der marktbreite S&P 500 verlor 0,1 Prozent auf 6.853 Punkte. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 trat mit 24.802 Zählern quasi auf der Stelle.

Die Wirtschaft in den USA wuchs im Schlussquartal weniger als erwartet, während eine Kennzahl zur Preisentwicklung im Dezember etwas höher lag als gedacht. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismaß der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet. Größere Veränderungen der Markterwartungen hinsichtlich möglicher weiterer Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed zeichneten sich zunächst nicht ab.

Trump droht bei ausbleibender Einigung

Mit Blick auf den Iran hatte US-Präsident Donald Trump schon am Donnerstag eine Frist für ein Abkommen im Atomstreit genannt und 10 bis 15 Tage als ausreichend bewertet. Zugleich hatte er gedroht: "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich." Der Iran wiederum drohte für den Fall eines Angriffs mit "entschlossenen und angemessenen" Gegenmaßnahmen.

Für die Aktien des Bergbauunternehmens Newmont ging es um 2 Prozent nach unten, nachdem der weltgrößte Goldschürfer für das laufende Jahr eine niedrigere Goldbarren-Produktion in Aussicht gestellt hatte.

Zudem sind die Aktien des Raumfahrunternehmens Rocket Lab einen Blick wert, sie verloren 0,6 Prozent. Wie die "Welt" schrieb, hat der Rüstungskonzern Rheinmetall ein Auge auf den Raumfahrt-Laserspezialisten Mynaric geworfen, der eigentlich durch den US-Konzern übernommen werden sollte.

Verluste von 12 respektive 10 Prozent verzeichneten die Aktien des Chemieunternehmens Chemours und des Internet- und Cloud-Dienstleisters Akamai. Während Chemours mit der Gewinnentwicklung im Schlussquartal des vergangenen Jahres den Erwartungen hinterherhinkte, verfehlte Akamai mit dem Gewinnausblick für 2026 die mittlere Analystenschätzung.

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