ROUNDUP: Hypoport startet gut ins neue Jahr

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Der Finanzdienstleister Hypoport ist mit einem Umsatz- und Gewinnanstieg ins neue Jahr gestartet. Die Erlöse seien im ersten Quartal um 7 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 108 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Berlin bei Vorlage vorläufiger Zahlen mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe um 15 Prozent auf 12 Millionen Euro zugelegt. Das im SDax notierte Unternehmen hatte bereits eine erste Indikation zum Jahresstart vor einer Woche gegeben.

Auf Europace, einer Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite, sei das Volumen um fast 30 Prozent auf knapp 27 Milliarden Euro gestiegen, hatte das Unternehmen in der vergangenen Woche mitgeteilt. Vor allem das Geschäft zur Vermittlung von Immobilienfinanzierungen wuchs kräftig: In diesem Bereich stieg das Transaktionsvolumen um gut ein Drittel auf 22 Milliarden Euro.

Zeitweise hätten aber pandemiebedingte Umsatzrückgänge im Ratenkreditgeschäft sowie Verschiebungen ins zweite Halbjahr 2021 aufgrund einer neuer Fördersystematik im Firmenkundengeschäft dämpfend gewirkt, wie Hypoport am Dienstagabend weiter mitteilte. Ausführliche Zahlen will das Unternehmen wie vorgesehen am 10. Mai veröffentlichen.

Die Aktie hatte wegen des gebremsten Wachstums von 2020 und einem für die Investoren enttäuschenden Ausblick für 2021 zuletzt zu den Verlierern an der Börse gezählt. Von dem Anfang Februar erreichten Rekordhoch von 618 Euro ging es zwischenzeitlich um rund ein Drittel nach unten. Allerdings gehörte das Papier in den vergangenen Jahren zu den beliebtesten Nebenwerten.

So beläuft sich das Kursplus seit fünf Jahren auf mehr als 600 Prozent. Mit einem Börsenwert von zuletzt rund 3,2 Milliarden Euro ist Hypoport zudem mehr wert als die beiden ebenfalls im SDax notierten Immobilienfinanzierer Aareal Bank und Deutsche Pfandbriefbank zusammen.

Die weitere Indikation auf die Geschäftsentwicklung gab der Hypoport-Aktie zum Handelsbeginn zunächst weiter Auftrieb, das Papier drehte aber dann ins Minus und verlor zuletzt um rund 1,7 Prozent auf 505,50 Euro zu. Mitte März hatte die Aktie bei 407 Euro das Jahrestief erreicht.

Das Unternehmen war aus der Fusion der 1954 gegründeten Dr. Klein & Co. AG und der Europace AG hervorgegangen. Größter Nutznießer des kräftigen Kursanstiegs ist Unternehmenschef Roland Slabke selbst, der knapp 35 Prozent der Anteile hält. Er hatte als Geschäftsführer bei Dr. Klein angefangen und Hypoport 1999 in einem von ihm organisierten sogenannten Management-Buyout übernommen./mne/he/knd/stk

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