Vorbörse: Dax hat noch nicht genug – „Anleger surfen auf Welle der Euphorie“ – Ölmärkte erholen sich

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Vorbörse: Dax hat noch nicht genug – „Anleger surfen auf Welle der Euphorie“ – Ölmärkte erholen sich

DEUTSCHLAND: – EUPHORIE – Der Dax kennt nach dem starken Wochenstart kein Halten: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex gut zwei Stunden vor dem Xetra-Start knapp ein weiteres Prozent höher auf 11.500 Punkte. Damit schließt der Dax im Chart nach und nach die große Lücke, die im Zuge des Corona-Crash Anfang März durch den schwersten Tagesverlust seit 9/11 aufgerissen worden war.

Die Börsianer setzen in der Corona-Krise weiter auf Normalisierung. Jörg Zeuner, der Chefvolkswirt von Union Investment, hatte tags zuvor nach den Daten des ifo-Instituts von „Raum für Zuversicht“ für die Unternehmen gesprochen.

Hoffnungsvolle Nachrichten kommen aus den USA, wo tags zuvor feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde. Der Impfstoffhersteller Novavax startet nun klinische Tests mit seinem Wirkstoffkandidaten gegen die vom Corona-Virus ausgelöste Erkrankung Covid-19. Erste Ergebnisse werden im Juli erwartet.

Knock-Outs zum Dow Jones

Kurserwartung
Dow Jones-Index wird steigen
Dow Jones-Index wird fallen
Höhe des Hebels
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„Die Anleger surfen gerade auf einer Welle der Euphorie“, erklärte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. „Daran, dass diese Welle auch schnell vorbei sein könnte, denkt an der Börse aktuell niemand.“

USA: – FEIERTAG – An den US-Aktienmärkten fand am Montag wegen eines Feiertags kein Handel statt.

ASIEN: – HÖHER – In Fernost geht es am Dienstag weiter bergauf. Sowohl in Japan, als auch in Festlandchina und in Hongkong verzeichnen die Börsen deutliche Gewinne.

DAX 11391,28 2,87%

XDAX 11397,51 2,38%

EuroSTOXX 50 2971,35 2,27%

Stoxx50 2877,03 1,4%

DJIA 24465,16 -0,04%

S&P 500 2955,45 0,24%

NASDAQ 100 9413,99 0,38%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 172,93 -0,14%

DEVISEN:

Euro/USD 1,0919 0,21%

USD/Yen 107,85 0,13%

Euro/Yen 117,76 0,32%

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag zunächst über 1,09 US-Dollar stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0918 Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Vorabend noch knapp unter der Marke von 1,09 Dollar gelegen hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0910 Dollar festgelegt.

Der Euro befinde sich aktuell in einem Spannungsfeld zwischen politischen Risiken einerseits und einer positiveren Stimmung an den Märkten im Zuge weiterer Corona-Lockerungen andererseits, schrieben die Devisenexperten der Commerzbank. Im frühen Handel habe letzteres dominiert, weshalb der Eurokurs gegenüber dem Dollar zulegt habe. Doch angesichts des anhaltenden Zwists innerhalb der Europäischen Union über einen Corona-Wiederaufbaufonds dürfte die Luft im Euro-Dollar-Wechselkurs schnell dünn werden für die Gemeinschaftswährung.

ROHÖL:

Brent 36,25 +0,72 USD

WTI 34,39 +1,14 USD

Die Ölpreise haben am Dienstag ihren Erholungskurs fortgesetzt. Händler begründeten die steigenden Preise mit der allgemein guten Stimmung an den Finanzmärkten. Riskantere Anlageformen wie Rohstoffe profitierten davon. Zudem besteht die Hoffnung auf eine anziehende Ölnachfrage infolge von Lockerungen der Corona-Beschränkungen.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 36,25 US-Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,08 Dollar auf 34,33 Dollar.

In den vergangenen Wochen haben sich die Erdölpreise deutlich von ihrem Einbruch zu Beginn der weltweiten Corona-Krise erholt. Dazu beigetragen haben unter anderem erhebliche Produktionskürzungen namhafter Produzenten. Russland gibt sich deshalb zuversichtlich, dass sich der Rohölmarkt bereits im Juni oder Juli wieder im Gleichgewicht befindet, wie Energieminister Alexander Nowak am späten Montagabend sagte.

Belastet wird die Stimmung jedoch durch die politischen Spannungen zwischen den USA und China. Getrübt wird das Verhältnis der beiden Wirtschaftsmächte durch das Bestreben Chinas, die Kontrolle über die Sonderverwaltungszone Hongkong durch ein Sicherheitsgesetz auszuweiten. Hinzu kommt Streit über die Schuld an der globalen Corona-Krise.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SIEMENS HEALTHINEERS AUF 52 (40) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZOOPLUS AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 150 (136) EUR

CITIGROUP SENKT BMW AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 45 EUR

– GOLDMAN HEBT RWE AUF ‚CONVICTION BUY LIST‘ (BUY) – ZIEL 37 (33,50) EUR

SOCGEN SENKT ZIEL FÜR HOCHTIEF AUF 107,40 (152,90) EUR – ‚BUY‘

– WDH/DZ BANK SENKT FAIREN WERT FÜR HEIDELB. DRUCK AUF 0,42 (0,45) EUR

– JPMORGAN HEBT HEWLETT PACKARD ENTERPRISE AUF ‚NEUTRAL'(UNDERWEIGHT) ZIEL 11 USD

– BARCLAYS SENKT TELEFONICA AUF ‚EQUAL WEIGHT‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 5 (6,40) EUR

– BERENBERG HEBT INFICON HOLDING AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 840 (725) CHF

– GOLDMAN HEBT IBERDROLA AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 10 (9,75) EUR

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ENEL AUF 8,20 (7,90) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– JEFFERIES SENKT A.P. MOLLER-MAERSK AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 7500 DKK

– JPMORGAN HEBT KONE CORPORATION AUF ‚OVERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 63 (44) EUR

– JPMORGAN SENKT UNICREDIT AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 9 (12) EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Fraport, Verkehrszahlen 21. KW

08:00 JPN: Suzuki, Jahreszahlen

09:00 DEU: Hella Telefonkonferenz Ausblick GJ

09:00 DEU: OHB, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Fraport, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Nordex, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Dr. Hönle, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Siemens, Abspaltungsbericht für Siemens Energy

13:30 DEU: Basler, Hauptversammlung (online)

14:00 DEU: Procredit Holding, Hauptversammlung (online)

14:00 DEU: Dr. Hönle, Hauptversammlung (online)

14:30 FRA: Air France-KLM, Hauptversammlung

15:00 USA: Merck & Co, Hauptversammlung

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 JPN: All Industry Activity Index 03/20

08:00 JPN: Maschinenwerkzeugaufträge 04/20 (endgültig)

08:00 EUR: Acea, Nfz-Neuzulassungen 04/20

08:00 DEU: GfK-Verbrauchervertrauen 06/20

08:00 DEU: Destatis: Wirtschaftsfaktor Umweltschutz, Jahr 2018

08:45 FRA: Geschäftsklima 05/20

08:45 FRA: Produzentenvertrauen 05/20

10:00 PLD: Arbeitslosenquote 04/20

14:00 HUN: Zentralbank, Zinsentscheid

14:30 USA: CFNA-Index 04/20

15:00 USA: FHFA-Index 03/20

15:00 EUR: EZB veröffentlicht Finanzstabilitätsbericht Mai 2020 – Telefonkonferenz mit EZB-Vizepräsident Luis de Guindos

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 05/20

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 04/20

16:30 USA: Dallas Fed Verarbeitendes Gewerbe Industrie 05/20

SONSTIGE TERMINE

14:00 EUR: IIF European Conference: Teilnahme von Herrn Philip R. Lane an der virtuellen IIF-Europakonferenz: „Die EU, COVID-19 und die Zukunft der Finanzdienstleistungen“ (bis 27.5.20)

10:00 DEU: Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zur Altersversorgung geschiedener Frauen

CHN: Fortsetzung der diesjährigen Tagung des chinesischen Volkskongresses

°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

GfK-Konsumklima, Juni -18,0 -23,4

(in Pkt)

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— Keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

15.00 Uhr

FHFA Hauspreisindex, März

Monatsvergleich +0,6 +0,7

Case-Shiller-Hauspreisindex, März

Monatsvergleich +0,3 +0,45

Jahresvergleich +3,4 +3,47

16.00 Uhr

Verbrauchervertrauen

Conference Board, Mai 87,0 86,9

(in Pkt.9

Neubauverkäufe, April

Monatsvergleich -23,4 -15,4

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: H-AB/Shutterstock.com

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13.07.2020, 23:14, Deutsche Bank Indikation
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