Stellantis: Autobauer und Samsung SDI bauen Batteriewerk in den USA

onvista · Uhr
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Unter den großen weltweiten Autobauer hat hat sich Stellantis bislang zur seiner E-Strategie etwas zurückgehalten. Während VW, Daimler, Ford & Co bereits Milliaren-Investitionen bekanntgeben haben, war es um Stellantis eher ruhig. Jetzt scheint Bewegung in die Pläne zu kommen.

Samsung SID neuer Partner bei Batterie-Werk in den USA

Der südkoreanische Batteriehersteller Samsung SDI will gemeinsam mit dem europäischen Autokonzern Stellantis sein erstes Batteriewerk für Elektrofahrzeuge in den USA bauen. Wie Samsung in einer Stellungnahme mitteilte, unterschrieben die beiden Unternehmen kürzlich einen entsprechenden Vertrag. Dieser sieht laut Mitteilung vor, dass die Produktion von Antriebsbatterien in den USA in der ersten Jahreshälfte 2025 beginnen soll. Wo genau das Werk gebaut und wie viel Geld investiert wird, ist noch unklar.

Für Samsung SDI ist es nach Ungarn und China das dritte Werk im Ausland. Die Investition auf dem US-Markt ist eine Reaktion auf das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Dieses verpflichtet Autofirmen, die Elektrofahrzeuge in Nordamerika verkaufen, die Einzelteile zunehmend vor Ort herzustellen.

Stellantis mit Sitz in Amsterdam ging im Januar aus der Fusion von Fiat Chrysler mit dem französischen PSA-Konzern hervor. Eine der Konzerntöchter ist Opel.

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Redaktion onvista:

Nachdem die großen Autobauer ihre milliardenschweren Elektrifizierungspläne veröffentlichten sind die Aktie angezogen. Ähnliche könnte jetzt auch bei Stellantis passieren. Allerdings gab es noch keinen Chipmangel als VW & Co ihre Pläne veröffentlichten. Trotzdem ist im Konzert der großen Autobauer Stellantis durchaus einen Blick wert.

Stellantis ist nach der Fusion von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und Groupe PSA zum viertgrößten Autobauer der Welt aufgestiegen. Mit einem KGV von rund 5 ist die Aktie unter den Autobauern durchaus als Schnäppchen zu bezeichnen. Wenn der Chipmangel die Branche nicht mehr belastet, dann könnte die Aktie durchaus durchstarten.

Langfristig orientierte Anleger können durchaus eine erste Position aufbauen. Goldan Sachs hat erst Donnerstag die Aktie erneut zum Kauf empfohlen. Das Kursziel wurde zwar von 27 auf 26 Euro gesenkt, vom aktuellen Kurs ausgehend bedeutet das aber immer noch ein Potenzial von mehr als 50 Prozent.

Foto: MikeDotta / Shutterstock.com

Mit Material von dpa-AFX

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