US-Regierung kritisiert Amazons Preispläne als "feindlich"

Reuters · Uhr
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Frankfurt (Reuters) - Amazon will künftig offenbar den Anteil der US-Einfuhrzölle am Gesamtpreis eines Produkts ausweisen und zieht damit den Zorn der US-Regierung auf sich.

"Das ist ein feindlicher politischer Akt", wetterte Karoline Leavitt, die Sprecherin des Weißen Hauses, auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Auf die Frage nach einer möglichen Beeinträchtigung des Verhältnisses des Amazon-Gründers Jeff Bezos zum US-Präsidenten Donald Trump, dessen Amtseinführung er als Gast beigewohnt hatte, wollte sie sich nicht äußern. Amazon-Aktien fielen nach Leavitts Aussagen an der Wall Street um 1,4 Prozent.

"Punchbowl News" zufolge will Amazon die Zusatzkosten durch den von Trump angezettelten Zollkrieg nicht auf sich nehmen. Daher werde der Konzern künftig bei jedem Artikel aufführen, wie stark sich der Preis durch die zusätzlichen US-Abgaben erhöht, schrieb das Nachrichtenportal unter Berufung auf Insider.

(Bericht von Hakan Ersen; unter Mitarbeit von Andrea Shalal und Steve Holland.; Redigiert von Hans Busemann; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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