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US-Börsen schwächeln - Handelsstreit mit China und Banken im Minus

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: orhan akkurt/Shutterstock.com

Belastet vom US-chinesischen Handelsstreit und teils deutlichen Kursverlusten großer Banken zum Auftakt der Berichtssaison sind die US-Börsen am Dienstag schwach gestartet. Der Erholungsversuch am Vortag, der auf den Rückschlag am Freitag gefolgt war, erstickte im Keim.

Der Leitindex Dow Jones Industrial sank in der ersten halben Stunde nach der Eröffnungsglocke um 1,04 Prozent auf 45.587 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 1,69 Prozent auf 24.333 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,21 Prozent auf 6.574 Punkte abwärts.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China wird wieder mit härteren Bandagen ausgefochten. Nicht nur, dass mit Blick auf den Zollkrieg an diesem Tag wechselseitig Hafengebühren in Kraft traten, - China betonte zudem, den Handelsstreit bis zum Ende ausfechten zu wollen.

Auch wenn es nur Hafengebühren auf Frachtschiffe zwischen den USA und China seien, "es ist eine kleine, aber weitere Eskalationsstufe", schrieb der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Werde der Konflikt tatsächlich bis zum Ende ausgefochten, "dürfte dies an den Finanzmärkten der Welt nicht spurlos vorübergehen".

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