Bitcoin fällt zeitweise unter 104.000 US-Dollar - tiefster Stand seit Juni

dpa-AFX · Uhr
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bitcoin ist am Freitag auf den tiefsten Stand sei Juni gefallen. Zeitweise sank der Kurs der wichtigsten Digitalwährung bis auf 103.530 US-Dollar. Im frühen Handel hatte der Bitcoin noch mehr als 109.000 Dollar gekostet. Zuletzt erholte er sich geringfügig und kostete gut 105.000 Dollar.

Der Bitcoin gab im Vergleich zum Wochenstart deutlich nach. Da hatte er noch über 115.000 Dollar gekostet. Am Montag der vergangenen Woche hatte die Digitalwährung einen Rekordstand von 126.000 Dollar erreicht.

Im Gegensatz zum Gold leidet der Bitcoin unter der hohen Verunsicherung an den Finanzmärkten. Vor allem der verschärfte Handelskonflikt zwischen China und den USA hat ihn zuletzt belastet. Auch die jüngsten Probleme bei Regionalbanken der USA stützten den Bitcoin nicht, sondern belasteten ihn. Der Goldpreis eilt hingegen von einem Rekord zum anderen.

"Die gegensätzliche Kursdynamik verdeutlicht die unterschiedliche Marktwahrnehmung beider Anlageklassen in Zeiten globaler Unsicherheiten", kommentierte Timo Emden, Analyst bei Emden Research. "Viele Marktteilnehmer blicken in diesen Tagen neidisch auf das gelbe Edelmetall, welches sich als 'Fluchthafen' in geopolitisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten auszeichnet." Emden sieht den Bitcoin in einer "Phase der Orientierungslosigkeit" gefangen. "Sollte der Abwärtstrend anhalten, droht ein Rutsch unter die psychologisch wichtige 100.000-Dollar-Marke."/jsl/jkr/he

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