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Lernen und traden

Trading-Chance Rohöl: Short-Setup mit 79 Prozent Trefferquote

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Heute geben wir Ihnen einen Einblick in unseren systematischen professionellen Handel und dessen Aufbau. Leider sind im Retail-Trading sehr viele ohne klaren Plan und Systematik unterwegs, was auf lange Sicht eine riesige Gefahr für ein Scheitern mit sich bringt. Wir erklären, warum das so ist und stellen Ihnen eine konkrete, systematische Trading-Chance vor, die wir in dieser Woche handeln und heute in den Markt gegeben haben. Dabei handelt es sich um eine Ausbruchs-Strategie auf WTI Crude Oil mit 79 Prozent Trefferquote und obendrein einem hohen durchschnittlichen Gewinn pro Trade.

Quelle: onvista

Warum systematisch handeln?

Das Gros der privaten Trader handelt entweder nach Bauchgefühl oder hechtet Empfehlungen hinterher. Oder aber man setzt die Chart-Technik zur Entscheidungsfindung ein. Nun fragen Sie sich einmal ernsthaft, ob Sie glauben, dass Goldman Sachs, JP Morgan, Blackrock und wie sie alle heißen, morgens den Rechner hochfahren und prüfen, ob eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei Rohöl vorliegt, ob der S&P 500 die 200-Tage-Linie gekreuzt hat oder ob der MACD ein Kaufsignal generiert hat für den T-Bond? Natürlich nicht! Und glauben Sie, dass ein Kaffee-Farmer in Brasilien ein charttechnisches Signal dazu nutzt, um zu entscheiden, jetzt verstärkt Coffee-Futures zu verkaufen? Weder Institutionelle nach Kommerzielle (Produzenten & verarbeitende Industrie) haben solche Entscheidungsgrundlagen. Sie nutzen quantitative (fundamentale) Modelle und Faktoren, bevor sie in Aktion treten. Damit ist klar: Sie als privater Trader nutzen nicht das, was die Big Boys als Entscheidungsgrundlage haben.

Das andere Problem mit „Bauchgefühl, Meinungen und auch Chart-Technik“ ist, dass man jedes Mal ein anderes System tradet. Es gibt keine statistische Basis, auf der man wissen könnte, ob überhaupt ein Gewinnvorteil existiert. Das ist in etwa so, als wenn Sie eine Torte backen wollen, aber gar nicht wissen, ob die Zutat, die Sie da gerade in die Schüssel einrühren überhaupt dort rein gehört. Das nächste Problem ist, dass man mangels statistischer Basis eben gar nicht weiß, ob der Stop-Loss-Abstand, die Haltedauer und ggf. das Gewinnziel einen möglichen Gewinnvorteil schützen oder ihn torpedieren, weil zu eng, zu kurz oder zu weit entfernt.

Trading ist nicht schwierig, aber es ist komplex. Ist Ihnen bewusst, wie viele und welche Faktoren über Erfolg oder Misserfolg in einem Setup entscheiden?

Einstieg: es kommt entscheidend darauf an, wie und wann man einsteigt. In einigen Zeitfenstern macht ein Einstieg in eine spezifische Richtung mehr Sinn, als in anderen. Das hat fundamentale Gründe, wie zum Beispiel Angebots- und Nachfrage-Phasen bei Energierohstoffen. Zwischen März und Oktober/November werden bei Erdgas und Rohöl die Lager aufgefüllt, es ist Reisezeit, die Bauindustrie ist aktiver als in der kalten Jahreszeit, was alles Nachfrage erzeugt. Die Chancen für steigende oder zumindest stabile Preise sind drastisch erhöht. Ganz anders ab Ende Oktober/Anfang November: in dieser Zeit beginnt die Verbrauchsphase, in der von den Lagern und den im Sommer getätigten Einkäufen gezehrt wird. Die Bauaktivität ist reduziert und in großem Stil mit dem Auto in Urlaub fährt man auch nicht. Es entsteht ein Käufervakuum, was nicht selten die Notierungen von Erdgas und Rohöl drückt. Es macht entsprechend Sinn, zeitlich zu konditionieren, denn die Chancen für eine spezifische Richtung (z.B. Short) sind nicht ganzjährig gleich hoch.

Zeit vor Preis

Während sich im Retail-Bereich fast ausschließlich auf den Preis fokussiert wird, spielen für den Konsum und die Produktion von Rohstoffen nur in sieben Prozent der Fälle Preise überhaupt eine Rolle. Sie können eben nicht darauf verzichten, zu heizen, nur weil es derzeit teuer zu sein scheint. Genauso wenig können Sie darauf verzichten, Nahrungsmittel zu kaufen, nur weil sie teuer sind. Der Preis ist ganz selten das ausschlaggebende Kriterium. Das „Wann?“, sprich der Faktor Zeit ist viel maßgeblicher und dominiert alles andere. Darum ist es auch unerlässlich, sein Trading zeitlich zu konditionieren. Dabei darf es aber nicht nach Ihrer vermeintlichen Logik gehen, sondern Sie müssen es faktenbasiert angehen. Es braucht zwingend eine statistische Grundlage.

Statistische Basis für Haltedauer, Stop-Loss und Gewinnziel

Ich war weiter oben bereits darauf eingegangen, dass es verschiedene Faktoren gibt, die über Erfolg oder Misserfolg eines Setups richten, dafür maßgeblich sind. Neben dem Einstieg sind das vor allem auch die Haltedauer, der Spielraum bis zum Stop-Loss, wie auch ob und wenn ja, wie weit entfernt ein Gewinnziel gesetzt wird.

Bei zu kurzen Haltedauern wird möglicherweise das Potenzial einer Bewegung nicht hinreichend ausgeschöpft. Im Balkenhistogramm links in der Grafik sehen Sie, wie sich das Ergebnis verändert, wenn man unterschiedlich lange investiert bleibt bei einem Setup. In der Mitte sehen wir, dass bei zu engen Stopps der Gewinnvorteil zerstört wird. Es gibt aber auch stets eine Schwelle, ab der ein weiteres Verschieben des Stop-Loss wieder Gewinne wegnehmen würde. Bei Gewinnzielen (ganz rechts) ist es auch eine Frage der Statistik. Sie können nicht einfach irgendein Ziel nehmen oder im Chart ausloten. Sie brauchen eine statistische Messung der Bewegungspotenziale in einer spezifischen Situation und können dann auf dieser statistischen Basis basierend sinnvolle Stopps, Haltedauern und Gewinnziele festlegen, die durch sämtliche Marktphasen stabil und klar positiv performen. Mit Bauchgefühl oder dem Chart wechseln Sie quasi bei jedem Trade das System, wobei Sie nicht einmal wissen, ob die einzelnen Systeme überhaupt einen statistischen Vorteil mitbringen.  

Stopps, Haltedauer und Gewinnziele statistisch ermitteln
Quelle: www.realmoneytrader.com

Zeitlich konditionierter Ausbruchs-Trade

Wir haben bereits herausgearbeitet, dass der Faktor „Zeit“ den Faktor „Preis“ ganz klar dominiert. Bei unseren Strategien sind einerseits saisonale Trades dabei, die ansonsten keine weiteren Filter nutzen. Doch die mit Abstand lukrativsten Strategien sind Ausbruchs-Strategien. Nun würde man meinen, dass es bei einem Ausbruchs-Setup einzig darum geht, OB ein Markt über oder unter ein bestimmtes Preisniveau ausbricht. Doch auch hier ist der Preis sekundär. Vielmehr ist es entscheidend, WANN ein Ausbruch in eine spezifische Richtung erfolgt. Aus unseren obigen Ausführungen wissen Sie bereits, dass bei Rohöl die Zeit ab November eher fallende Notierungen bringt, da es keine akute Nachfrage in größerem Ausmaß gibt. Bei uns sind darum auch Ausbruchs-Setups zeitlich konditioniert. Konkret bedeutet dies, dass wir zum Beispiel in den Sommermonaten KEINE Ausbrüche gen Süden handeln, weil der fundamentale Flow in der Zeit meist positiv ist und somit Short-Ausbrüche viel öfter fehlschlagen, als sie erfolgreich sind.

Ab Ende Oktober hingegen gibt es einige Ausbruchs-Setups für die kurze Seite. Eines davon stellen wir Ihnen nun vor. Unsere professionellen Strategien arbeiten stets mit messerscharf formulierten „Wenn, dann..“-Bedingungen. Bei diesem Setup handeln wir Short auf WTI Crude Oil, WENN im November (und nur dann) das Tief von Woche eins in der darauffolgenden Woche zwei unterschritten wird. Die Verwaltungsparameter (siehe Schaubild) wurden über 60 Jahre Historie ausgearbeitet und haben für die komplette Betrachtungszeit positiv performed. Natürlich verändern sich Märkte immer wieder. Doch dabei handelt es sich um eine sich wiederholende Veränderung. Unser Wetter verändert sich auch ständig, ebenso die Sonnenstunden pro Tag. Doch diese Veränderung ist gut kalkulierbar, weil sie sich alljährlich im Wesentlichen wiederholt. Im Winter ist es kälter und früher dunkel, im Sommer wärmer und länger hell. Niemand käme auf die Idee, zu sagen, man habe gar keine Ahnung, was wann passiere bei Wetter und Sonnenstunden.

Short-Setup aus unseren Wochenbreakouts RW Miracles
Quelle: www.realmoneytrader.com

Gesetz der großen Zahlen

Aus unseren 27 Jahren Handelserfahrung an der Börse ist für uns ganz klar: an statistisch-fundamental basiertem Trading führt kein Weg vorbei. Über ein bis drei Jahre sind auch mal Ansätze erfolgreich, die langfristig nur verlieren können. Sie können auch aus dem sechsten Stockwerk eines Hauses springen und überleben nahezu unverletzt. Doch auf Dauer ist „springen aus dem sechsten Stock“ kein erfolgreiches Konzept, wenn das Ziel „Gesundheit“ lautet. Wir brauchen also stabile Gewinnvorteile. Haben wir diese durch unsere fundierten und professionell ausgearbeiteten Setups, so geht es darum diese Gewinnvorteile massenhaft auszuspielen, um Glück und Pech zu eliminieren und den statistischen Erwartungswert (durchschnittlicher Gewinn pro Trade) zu erreichen. Dabei sollte man nicht nur ein Setup mit diesen Eigenschaften handeln, sondern idealerweise hunderte. Über breite Streuung glättet man die Kapitalkurve, reduziert Risiken, eliminiert Zufälle und maximiert gleichzeitig die Gewinnseite.

Fazit

Diesmal haben wir einen konditionierten Trade. WENN in der aktuellen Woche im Rohölpreis das Tief aus der Vorwoche bei 58,82 Dollar unterschritten wird, DANN eröffnen wir eine Short-Position gemäß Strategie, haben ein Gewinnziel 19 Dollar niedriger und einen Stop-Loss 8 Dollar über dem Einstiegspreis. Ein Exit erfolgt am 12.12. zum Handelsende, wenn vorher weder Stop-Loss, noch Gewinnziel erreicht worden sein sollten. Für diese Trading-Chance haben wir ein geeignetes Produkt ausgesucht, welches wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen möchten.  

Unlimited Turbo Short Optionsschein auf Rohöl

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Unlimited Turbo Short Optionsschein des Emittenten BNP Paribas ausgewählt. Das Produkt seinen Basispreis, wie auch den K.O. gleichauf bei 68,367 US-Dollar. Die Laufzeit ist unbegrenzt. Bei einem aktuellen Kurs von 60,40 Dollar ergibt sich somit ein Hebel von derzeit 7,39. Zur Absicherung der Position erscheint ein Stop-Loss bei zirka 0,20 Euro im Produkt sinnvoll. Auch hier haben wir das Produkt so ausgewählt, dass dessen K.O. unweit des benötigten Stop-Losses gelegen ist. So haben wir die maximal mögliche Hebelwirkung und eine so geringe Kapitalbindung wie möglich. Die WKN lautet PJ678S.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  65 USD

Unterstützungen: 55 und 58,8 USD

Unlimited Turbo Short Optionsschein auf Rohöl

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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