Trading-Chance SAP: Cashflow explodiert!
Deutsche Aktien thematisieren wir eher selten, da sie mit der Top-Qualität von zum Beispiel den internationalen Dividenden-Aristokraten nur schwerlich mithalten können. Doch natürlich haben auch wir hier erstklassige Unternehmen. Eines davon, welches auch international konkurrenzfähig ist, ist SAP. Das Walldorfer Software-Unternehmen hat immerhin bereits in 15 aufeinander folgenden Jahren seine Dividenden-Ausschüttung erhöht. Grund genug für uns, nach längerer Zeit die Aktie wieder in den Fokus zu nehmen und Ihnen näher zu bringen.

Was sind Dividenden-Aristokraten?
Als Dividenden-Aristokraten bezeichnet man Aktien, die ihre Dividenden-Ausschüttung über mindestens 25 aufeinander folgende Jahre gesteigert haben. Die Aktien dieser Unternehmen gelten als sichere Dividendenzahler und sind potenziell ausgesprochen profitabel. Wenn ein Unternehmen trotz zwischenzeitlicher Wirtschaftskrisen seine Dividende weiter erhöht, ist es sehr wahrscheinlich, dass deren Geschäftsmodell extrem robust ist. Solche Aktien möchte man doch in seinem Portfolio wissen, nicht wahr? Von den 156 Aristokraten-Aktien stammen 121 aus den USA und lediglich 35 aus dem Rest der Welt. SAP hat seine Dividende bereits 15 aufeinander folgende Jahre alljährlich erhöht. Sicherlich: bis man zu den Dividenden-Aristokraten aufschließt dauert es noch ein Jahrzehnt und braucht alljährlich weitere Dividenden-Steigerungen. Doch das Unternehmen ist bestens aufgestellt für die Herausforderungen der Zukunft und kann so entsprechend profitieren.
Was macht SAP?
Das Kerngeschäft von SAP liegt im Bereich Enterprise Resource Planning (ERP), wo SAP Lösungen für die effiziente Verwaltung von Geschäftsprozessen bietet. Des Weiteren hat sich SAP im Customer Relationship Management (CRM) etabliert, um Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Kundenbeziehungen zu unterstützen. Im Segment Supply Chain Management (SCM) bietet SAP Werkzeuge zur Optimierung der Lieferkette. Zusätzlich ist SAP im Bereich Product Lifecycle Management (PLM) aktiv, wo es um die Verwaltung des gesamten Lebenszyklus eines Produktes geht, von der Idee bis zum Service nach dem Verkauf. Ein weiterer Bereich ist das Supplier Relationship Management (SRM), das sich mit der Optimierung und effizienten Gestaltung der Beziehung zu Lieferanten beschäftigt. SAP ist auch im Sektor Human Capital Management (HCM) engagiert, um Lösungen für Personalwesen und Talentmanagement zu liefern. Darüber hinaus bietet SAP Business Intelligence (BI)-Lösungen an, die Unternehmen dabei helfen, Daten zu analysieren und daraus geschäftliche Einsichten zu gewinnen. Mit SAP S/4HANA hat das Unternehmen eine integrierte ERP-Suite geschaffen, die auf der eigenen In-Memory-Plattform basiert und Echtzeitanalysen und -transaktionen ermöglicht.
Cashflow explodiert!?!
Der Gewinn des Unternehmens entwickelte sich mit einer Steigerung von 2,56 auf 6,02 Euro je Anteilsschein in den letzten 10 Jahren prächtig. Die Netto-Marge beträgt 19,41 Prozent und soll in den kommenden drei Jahren auf über 22 Prozent ausgebaut werden. Zudem ist mit nur 12 Prozent der Verschuldungsgrad sehr niedrig. Besonderes Augenmerk legen wir bekanntermaßen auf den Operativen Cashflow, da man hieran am wenigsten „herumschrauben“ und ihn schönen kann. Er konnte in der Zeit seit 2015 von damals 3,04 auf heute 6,12 Euro je Aktie gesteigert werden. Doch nun kommt der eigentlich spannende Teil: Das Unternehmen sieht eine regelrechte Explosion des Operativen Cashflows auf mehr als 31 Euro pro Aktie bis 2028. Da diese Kennziffer für uns und viele professionelle Marktteilnehmer der Gradmesser für die künftige Entwicklung des Gewinns und des Unternehmenswachstums ist, würde aus unserer Sicht eine auch nur annähernd an diese Prognose herankommende Entwicklung eine völlige Neubewertung der Papiere bedeuten können. Kurzum: Hier ist Phantasie im Markt. Und das ist es, was der Nährboden für starke Kurssteigerungen in der Zukunft ist.
Trend und Konsolidierung im steten Wechsel
Während einige Aktien sehr stetig und gemächlich steigen, haben andere ein Verlaufsmuster, welches eher an das beliebte Edelmetall Gold erinnert. Denn dort wechseln sich lange Konsolidierungsphasen mit impulsiven und extrem dynamischen Trendschüben ab. SAP ist ein Paradebeispiel dafür, dass man als Börsianer Sitzfleisch haben sollte. Rückblick: Seit der Erstnotiz im Jahr 1994 und dem Bullenmarkthoch im März 2000 hatte sich der Aktienkurs des deutschen Software-Primus von etwa 1,5 auf über 70 Euro vervielfacht. Es folgte eine scharfe Korrektur und anschließend eine jahrelange Seitwärtskonsolidierung. Aktionäre, die seinerzeit zu Höchstkursen gekauft hatten, mussten bis ins Jahr 2016 warten, ehe der Kurs auf ein neues Allzeithoch ausbrach und sie somit ihre Position im Plus wiederfanden. Eine zweite breit angelegte Konsolidierung gab es dann zwischen Juli 2019 und Mitte 2023. Die Aktie hatte eine breite Range zwischen 80 Euro auf der Unter- und 143 Euro auf der Oberseite ausgebildet. Nach der bullishen Auflösung der Formation kannten die Notierungen kein Halten mehr. Den Zenit erreichte die Walldorfer Software-Schmiede im Februar 2025 bei 283 Euro. Seitdem korrigiert der Aktienkurs und erreicht derzeit den ersten horizontalen Support bei 210 Euro. Eine weitere Unterstützung lässt sich aus technischer Sicht für 174 Euro, in Form der oberen Trendbegrenzung des alten (rot) Aufwärtstrendkanals, ausmachen. Eine horizontale Unterstützungslinie befindet sich zudem bei 143 Euro. Bei den beiden letztgenannten Marken bieten sich aus unserer Sicht Abstauber-Limits an.

So baut man ein erfolgreiches Aktien-Portfolio auf
Es gibt zwar viele Wege, die nach Rom führen, doch wir können es definitiv auf eine Handvoll Faktoren herunterbrechen, wie man Aktien erfolgreich handelt. Zunächst einmal geht es darum, Qualität zu kaufen, und nicht auf besonders ausgefallene Ideen zu kommen, was eventuell eines Tages gut laufen könnte. Qualität stellt man zum Beispiel dadurch sicher, dass man Dividenden-Aristokraten handelt oder Anwärter-Aktien. Im nächsten Schritt ist breite Streuung wichtig. Das reduziert Risiken und maximiert Chancen, da es immer mal passieren kann, dass in einem einzelnen Unternehmen etwas schief läuft. Wir selbst handeln mindestens 60 Aktien dieser Klasse gleichzeitig, sind bisweilen gar in 80 Werten investiert. Dabei traden wir diese nicht, sondern investieren dauerhaft. „Dauerhaft“ bedeutet konkret, dass wir eine Haltedauer von mindestens fünf, eher sogar 10 Jahren anstreben. Dadurch eliminieren wir Glück und Pech und haben den höchstmöglichen Partizipationsgrad. Damit man breit streuen kann ist es wichtig, die Einzelpositionen klein zu halten. Der finale Faktor ist ein regelmäßiges Zukaufen in allen Werten mit dem immer gleichen Nominalbetrag. So nutzen wir den Cost-Average-Effekt bestmöglich aus und bekommen bei niedrigen Kursen mehr Stücke.
Fazit
SAP ist eine der europäischen Top-Aktien und kann auch stark am KI-Boom partizipieren. Die fundamentale Entwicklung ist auch in den Krisenjahren absolut erstklassig gewesen. Mit bereits 15 Jahren Dividenden-Steigerung in Serie ist man auf dem besten Weg, in die absolute Elite internationaler Aktien. Da die Aktie sich sehr volatil entwickelt halten wir es auch hier für besonders sinnvoll, in mehreren Tranchen Positionen aufzubauen.
Open end Turbo Bull Optionsschein auf SAP
Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Open end Turbo Bull Optionsschein des Emittenten UniCredit ausgewählt. Das Produkt seinen Basispreis, wie auch den K.O. gleichauf bei 132,258 Euro. Die Laufzeit ist unbegrenzt. Bei einem aktuellen Kurs von 211 Euro ergibt sich somit ein Hebel von derzeit 2,67. Zur Absicherung der Position erscheint ein Stop-Loss bei zirka 0,20 Euro im Produkt sinnvoll. Auch hier haben wir das Produkt so ausgewählt, dass dessen K.O. unweit des benötigten Stop-Losses gelegen ist. So haben wir die maximal mögliche Hebelwirkung und eine so geringe Kapitalbindung wie möglich. Die WKN lautet HC6AS8.
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 283 Euro
Unterstützungen: 143, 174 und 210 Euro
Open end Turbo Bull Optionsschein auf SAP
Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:
Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.
Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.
* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.



