Dax: Leitindex stoppt Talfahrt vorerst über 1.000 Punkte unter dem Allzeithoch – Autowerte auf einmal gefragt – Lufthansa bleibt Sorgenkind Nummer 1

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Dax: Leitindex stoppt Talfahrt vorerst über 1.000 Punkte unter dem Allzeithoch – Autowerte auf einmal gefragt – Lufthansa bleibt Sorgenkind Nummer 1

Der Dax hat sich nach dem jüngsten Ausverkauf etwas stabilisiert. Die Furcht vor den Folgen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus lastete am Mittwoch zwar weiter auf dem deutschen Aktienmarkt, dennoch konnte das Börsenbarometer anfängliche Verluste von mehr als 3 Prozent fast wettmachen. Am Ende stand noch ein Minus von 0,12 Prozent bei 12.774,88 Punkten zu Buche.

Positive Impulse kamen von der tonangebenden Wall Street, wo die Anleger nach dem jüngsten Kursrutsch wieder bei Aktien zugegriffen hatten. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte berappelte sich ebenfalls spürbar und gab schließlich lediglich um 0,69 Prozent auf 27 126,89 Punkte nach.

Die Experten vom Börsenmagazin Index-Radar sprachen mit Blick auf den Dax von einer „überfälligen technische Erholung“. Für Entwarnung aber sei es viel zu früh: „In den kommenden Tagen rechnen wir mit anhaltend starken Ausschlägen in beide Richtungen.“

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Die Bilanz des Dax seit Donnerstag vergangener Woche ist desaströs: In nur fünf Börsentagen pulverisierte der Leitindex die Gewinne der vorangegangenen vier Monate. Vom jüngsten Rekordhoch bei 13.795 Zählern trennen ihn wegen der Virusepidemie mittlerweile wieder mehr als 1.000 Punkte.

Immer mehr Länder auf der Welt melden Infektionen mit dem Coronavirus, beispielsweise Brasilien, die Philippinen und Algerien. Immer mehr Unternehmen treten bei ihren Prognosen für die künftigen Geschäfte auf die Bremse. Italien befürchtet derweil wegen der steigenden Zahl von Infektionen, in die Rezession abzurutschen.

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Die Unsicherheit zieht sich dementsprechend wie ein roter Faden durch Marktanalysen und Kommentare. „Wir wissen weder, wann das Virus eingedämmt werden kann, noch welche Maßnahmen die Staaten ergreifen, um es unter Kontrolle zu bekommen“, sagte Chefinvestor Mark Haefele von der Investmentbank UBS.

Unterstützung erhielt der Dax an diesem Mittwoch von den Aktien aus der Automobilindustrie. Volkswagen (VW), BMW, Continental und Daimler legten zwischen 0,2 und 1,7 Prozent zu. Hier hatten die Anleger auf niedrigem Niveau wieder zugegriffen, nachdem der europäische Autosektor zuletzt auf den tiefsten Stand seit Juli 2016 gefallen war.

Papiere der Lufthansa schwanken im Tagesverlauf deutlich und schlossen 1,8 Prozent tiefer. Die Fluggesellschaft will wegen des Virus die Kosten senken. Einstellungen sollen ausgesetzt oder verschoben werden, Mitarbeiter können ab sofort unbezahlten Urlaub nehmen.

Als klares Schlusslicht im Nebenwerte-Index SDax sackten die Anteilsscheine von Hypoport um mehr als 9 Prozent ab. Der Kurs der Kredit- und Immobilienplattform war seit Anfang Oktober um rund 60 Prozent gestiegen.

Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, beendete den Handel mit plus 0,14 Prozent bei 3577,68 Zählern. Auch an den Börsen in Paris und London wurden moderate Gewinne verbucht. In den USA zog der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um rund 1 Prozent an.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,49 Prozent am Vortag auf minus 0,50 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,09 Prozent auf 145,46 Punkte. Der Bund-Future  gab um 0,07 Prozent auf 175,92 Punkte nach. Der Euro notierte zuletzt bei 1,0888 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0875 (Dienstag: 1,0840) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9195 (0,9225) Euro./la/fba

— Von Lutz Alexander, dpa-AFX —

Foto: anathomy / Shutterstock.com

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