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Gold: Edelmetall wird 2020 dem „All-Time-High-Club“ beitreten, sagt dieser Analyst

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Ein weiteres bullisches Kursziel für Gold kam jüngst aus dem Hause Bloomberg. Mike McGlone, Senior Commodity Strategist von Bloomberg Intelligence, sieht für das kommende Jahr eine gute Chance, dass Gold einen neuen Höchststand erreichen wird.

Gold: Edelmetall wird 2020 dem „All-Time-High-Club“ beitreten, sagt dieser Analyst

„Es ist ein neues Jahr und ein neues Jahrzehnt und Gold ist bereit, dem Dollar und den Aktien unserer Ansicht nach auf neue Höchststände zu folgen. Wann sollte die Hauptfrage sein, insbesondere wenn der Aktienmarkt und der Greenback einer normalen Durchschnittsumkehr erliegen. Ohne ein neues höheres Dollar- und Aktienpreisplateau wird Gold dem All-Time-Highs-Club beitreten“, wird der Analyst auf der Nachrichtenseite kitco news zitiert.

Er betont vor allem die relative Stärke zum handelsgewichteten  Dollar, der in diesem Jahr um 2 Prozent klettern konnte. Gold konnte demgegenüber trotzdem um 15 Prozent steigen und das gibt dem Edelmetall laut dem Analysten ein solides Fundament, um im nächsten Jahr weitere Kursgewinne zu holen.

„Gold sollte ein stabiles Asset bleiben, es sei denn, die Aktien- und Dollarstärke hält an. Das ist unwahrscheinlich, zumal wir uns einer umstrittenen US-Präsidentschaftswahl nähern. Die Stärke des Goldpreises trotz Rekordhochs bei Dollar und Aktienmärkten deutet auf ein günstigeres Endspiel für die Quasi-Währung hin … Fünf Jahre Konsolidierung haben eine solide Basis für die Aufwertung der Preise geschaffen … Ein Höchststand des Dollars wäre ein Hauptkatalysator für eine Rallye des auf Dollar lautenden Goldes.“

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Gold konnte sich 2019 aus seiner fünfjährigen Gefangenschaft innerhalb der Preiszone zwischen 1100 und 1350 Dollar befreien, nachdem das Edelmetall zuletzt 2011 bei seinem Allzeithoch von 1900 Dollar notierte. Im Mai diesen Jahres ist dann der charttechnische Ausbruch gelungen und ein 6-Jahreshoch von über 1550 Dollar konnte im August erobert werden.

Die treibenden Indikatoren für den Preis waren und sind die schwächer werdenden Konjunkturdaten, die seit diesem Jahr vermehrt die Alarmsirenen aufheulen lassen, sowie die wachsende Unsicherheit des Zollkrieges zwischen den USA und China und der chaotisch ablaufende Brexit in Europa. Ein weiterer elementarer Kurstreiber ist auch die anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken, deren Nullzinsumfeld Gold Aufschwung als solide Alternativwährung gibt, da Anleger vermehrt nach Investments suchen, um für den Werterhalt des eigenen Kapitals zu sorgen. Gold mit seiner Inflationsresistenz durch Knappheit ist dafür oft das Mittel der Wahl. Auch viele Notenbanken weltweit erhöhen seit geraumer Zeit ihre Goldbestände.

Lesen Sie auch: Stock-to-Flow-Ratio – Was bedeutet dieser Indikator für Assets wie Gold und Bitcoin?

onvista-Redaktion

Titelfoto: Pixfiction / Shutterstock.com

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