Bericht - USA wollen Embargo von KI-Chips für China verschärfen

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Bangalore (Reuters) - Die USA erwägen einem Medienbericht zufolge eine weitere Verschärfung des Verbots für den Export hochmoderner Computerchips nach China.

Bei den aktuellen Gesprächen drehe es sich um die Prozessor-Architektur "Gate All-Around" (GAA), schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider am Dienstag. GAA dient dazu, die Leistungsfähigkeit von Halbleitern zu steigern und ihren Strombedarf zu verringern. Im Gespräch sei außerdem ein Bann für Hochleistungsspeicherchips, "High-Bandwidth Memory" (HBM) genannt.

Die großen Halbleiterkonzerne wie Nvidia, Intel, AMD oder TSMC würden voraussichtlich in den kommenden Monaten mit der Massenproduktion von Prozessoren auf Basis der GAA-Architektur beginnen, hieß es in dem Bericht weiter. Nvidia und Intel wollten sich zu einem möglichen Embargo nicht äußern. Das US-Handelsministerium und die anderen Firmen waren für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.

Um den technologischen und militärischen Aufstieg Chinas zu bremsen, haben die USA in den vergangenen Jahren die Exporte von Hochtechnologie in die Volksrepublik immer stärker eingeschränkt. Zuletzt konzentrierten sich die Verbote auf Produkte rund um die zukunftsträchtige Künstliche Intelligenz (KI).

(Bericht von Devika Nair und Arsheeya Bajwa; unter Mitarbeit von Karen Freifeld; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Birgit Mittwollen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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