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vbw Pressemitteilung zum Arbeitsmarkt im März: vbw fordert von künftiger Regierung starke Impulse für den Arbeitsmarkt

28.03.2025 / 12:34 CET/CEST
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vbw fordert von künftiger Regierung starke Impulse für den Arbeitsmarkt

Brossardt: „Koalitionsvertrag muss dringend die Sozialversicherung anpacken“

(München, 28.03.2025). Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist besorgt über die anhaltende

Krise

am bayerischen Arbeitsmarkt. Die

Arbeitslosenquote

im Freistaat liegt im März mit

4,1 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte höher. Die vbw sieht keine Wende zum Positiven am Arbeitsmarkt: „Die Arbeitslosigkeit ist im März saisonüblich gegenüber dem Vormonat gesunken, der Rückgang fällt allerdings viel schwächer aus als in den Vorjahren. Gegenüber dem März-Wert des Vorjahres verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg. Wir stecken mitten in einer

massiven Konjunktur- und Strukturkrise

. Nahezu täglich erreichen uns Meldungen über

Betriebsschließungen,

Produktionsverlagerungen und Arbeitsplatzabbau

. Wir müssen dringend

umsteuern

, um unser Land aus dem Tal zu führen. Die nächste Bundesregierung muss unverzüglich die

Wirtschaftswende

einleiten“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der von der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit heute vorgestellten März-Zahlen.

Das, was aktuell aus den Zwischenergebnissen der Koalitionsgespräche bekannt ist, erfüllt den Anspruch an eine Wirtschaftswende nach Überzeugung der vbw noch nicht. „Zwar gibt es einzelne positive Ansätze – etwa die Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten oder die geplante Flexibilisierung der Arbeitszeit. Grundsätzlich sind aber noch zu viele Fragen ungeklärt. So ist etwa aktuell noch völlig offen, ob es tatsächlich zu der dringend benötigten

Unternehmensteuerentlastung

kommt. Zudem sind derzeit keine echten Reformen in den Sozialen Sicherungssystemen erkennbar, die dazu beitragen, die stetig steigenden Sozialbeiträge zumindest wieder zu stabilisieren. Im Gegenteil: Mit den aktuell diskutierten Maßnahmen drohen die

Beiträge

weiter zu

steigen

. Ohne diese Reformen werden die Lohnzusatzkosten weiter steigen und Unternehmen und Beschäftigte weiter stark belasten. So schafft man keinen Befreiungsschlag für den Arbeitsmarkt“, sagte Brossardt.

Kontakt: Andreas Ebersperger, Tel. 089-551 78-373, E-Mail:

andreas.ebersperger@ibw-bayern.de

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