Höhere Immobilienpreise schrecken erste Interessenten ab

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Haus und Wohnung

München (dpa) - Wieder steigende Preise für Wohnhäuser und Immobilien schrecken nach einer Umfrage des Finanzierungsvermittlers Interhyp erste Interessenten ab. In der neuen Ausgabe einer alljährlichen Umfrage des Unternehmens stuften 55 Prozent die Wohnimmobilien in ihrer jeweiligen Region als «leicht» oder «mittel» bezahlbar ein. Das waren vier Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr, aber mehr als vor zwei Jahren.

Interhyp befragt jährlich online gut 1.000 Menschen, die am Immobilienkauf interessiert sind, in den vergangenen zwei Jahren auf der Suche waren oder in den vergangenen fünf Jahren eine Immobilie gekauft haben. Die Ergebnisse sind laut Interhyp repräsentativ für diese Gruppe.

Phase sinkender Preise beendet

Die Ergebnisse der Umfrage spiegeln die Turbulenzen der vergangenen Jahre am Immobilienmarkt wider. Der rapide Zinsanstieg 2022 und 2023 hatte dazu geführt, dass sich viele Interessenten kein Wohneigentum mehr leisten konnten. Vor zwei Jahren hatte lediglich die Hälfte der Befragten die Wohnimmobilien in ihrer Region als bezahlbar eingestuft. Da viele Verkäufer ihre Immobilien nicht zum ursprünglich erhofften Preis losschlagen konnten, sanken die Preise quasi flächendeckend.

Diese Phase ist nun beendet, laut Interhyp sind die Wohnimmobilienpreise seit Januar 2024 wieder um rund fünf Prozent gestiegen. Auf der anderen Seite sind die Kreditzinsen wieder etwas gesunken. «Hier spiegelt sich die größere Nachfrage nach Immobilien wider», sagte Interhyp-Vorstandschef Jörg Utecht. Dementsprechend schätzten auch mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer, dass die Immobilienpreise in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen sind.

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