Diese Unterstützung muss halten für steigende Euro-Kurse
Henry Philippson

Rückblick
Nach einem schwächeren Wochenauftakt konnte sich der Kurs des Euro gegenüber dem Dollar ausgehend vom Bereich um 1,1540 Dollar zwischenzeitlich über 1,1720 Dollar erholen. Zum Wochenschluss setzten Gewinnmitnahmen ein und der Kurs gab wieder nach.
Ausblick
Viele US-Wirtschaftsdaten werden aufgrund des nach wie vor anhaltenden Stillstands der US-Regierungsgeschäfte ("Shutdown") aktuell nicht veröffentlicht. So stehen diese Woche lediglich die sehr wichtigen US-Konsumentenpreise für September am Freitagnachmittag um 14:30 Uhr auf dem Kalender – also neue Inflationsdaten.
Abgesehen davon sind lediglich die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe am Freitag von größerem Interesse. Alle anderen anstehenden Wirtschaftsdaten gehören allesamt in die Kategorie "zweite Reihe". Hauptfokus der Devisenhändler dürfte daher die Entwicklung im Zollstreit zwischen China und den USA sein.
Charttechnischer Ausblick:
Nach dem Ausbruch über die Widerstandszone im Bereich 1,1630/40 Dollar in der Vorwoche fungiert dieser Bereich nun als kurzfristig entscheidende Unterstützungszone nach unten.
So lange diese Zone im Wochenverlauf nicht per Stundenschlusskurs unterboten wird, ist im Wochenverlauf mit einem erneuten Anstieg in den mittleren 1,17er-Bereich zu rechnen. Unterhalb von 1,1630 Dollar steigt hingegen die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Test der Vorwochentiefs um 1,1540 Dollar.

Wichtige Daten & Termine im Wochenverlauf:
Montag: nur Daten aus der zweiten Reihe
Dienstag: 13 Uhr Rede Christine Lagarde in Oslo
Mittwoch: 14:25 Uhr Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde in Frankfurt
Donnerstag: nur Daten aus der zweiten Reihe
Freitag: 9:15/9:30/10:00 Uhr EKM verarb. Gewerbe FR/DE/EZ, 14:30 Uhr US-Konsumentenpreise (CPI)
