Euro-Kurs erreicht wichtigen Widerstand – so könnte es weitergehen
Henry Philippson

Der Eurokurs in Dollar legte am vergangenen Montagnachmittag kräftig zu und notierte am Dienstagvormittag zeitweise wieder im Bereich um 1,1740 Dollar. Danach ging es allerdings wieder abwärts zurück in den unteren 1,16er-Bereich schickten.
Ausblick
Höhepunkt der bevorstehenden Handelswoche sind ohne Zweifel die US-Inflationsdaten. Am Dienstagnachmittag werden die Konsumentenpreise erwartet und am Mittwochnachmittag stehen die Produzentenpreise auf dem Kalender. Ansonsten dominieren eher Daten aus der zweiten Reihe den Kalender in den kommenden Tagen.
Darüber hinaus beginnt die Quartalsberichts-Saison in den USA am Dienstag und der Fed-Chef Jerome Powell wird erneut vom Weißen Haus unter Druck gesetzt. Für den einen oder anderen Bewegungsimpuls im Währungspaar dürfte somit gesorgt sein.
Charttechnischer Ausblick:
Die Erholung im Euro gegenüber dem Dollar nach den erneuten Anfeindungen gegen Fed-Chef Powell trifft im Bereich um 1,1700 bis 1,1710 Dollar auf einen technischen Widerstand bestehend aus dem Abwärtstrend im Vier-Stundenchart und einem wichtigen Horizontalwiderstand.
Gelingt es im Wochenverlauf, diese Zone nachhaltig zu überwinden, würde größeres Erholungspotenzial Richtung 1,18 Dollar entstehen. Bis dahin kann ein erneutes Abdriften in den unteren 1,16er-Bereich nicht ausgeschlossen werden.

Wichtige Daten & Termine im Wochenverlauf:
Montag: nur Daten aus der zweiten Reihe
Dienstag: 14:30 US-Konsumentenpreise
Mittwoch: 14:30 US-Produzentenpreise
Donnerstag: 14:30 Empire State Manufacturing Index USA
Freitag: nur Daten aus der zweiten Reihe
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