Ministerium: Niedriger Gasspeicherstand kein Risiko für Versorgungssicherheit
Berlin, 02. Feb (Reuters) - Trotz der erneut gesunkenen Gasspeicher-Stände sieht das Bundeswirtschaftsministerium keine Gefahr für die Versorgungssicherheit.
Man beobachte die Lage sehr genau mit den Marktverantwortlichen und der Bundesnetzagentur, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Montag in Berlin. "Wir sehen derzeit keine Versorgungsengpässe", fügte sie hinzu. Es bestünden zudem noch Importkapazitäten für LNG-Erdgas in den Nachbarstaaten, etwa in Belgien und den Niederlanden. Außerdem gebe es noch freie Pipeline-Kapazitäten im europäischen Gasnetz. Falls nötig, könnte man noch zusätzliche LNG-Importe im Verlauf des Winters ermöglichen.
Am 31. Januar betrug der Füllstand der deutschen Gasspeicher nach Angaben des Gasspeicherverbandes AGSI noch 32,44 Prozent, Tendenz sinkend. Die Gaspreise seien in Deutschland, Europa und den USA saisonbedingt gestiegen, aber nicht so stark wie im vergangenen Winter, sagte die Sprecherin weiter. Generell gebe es genug LNG auf dem Weltmarkt.
(Bericht von Andreas Rinke; redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)




