US-Regierung fährt umstrittenen ICE-Einsatz in Minnesota zurück

Reuters · Uhr
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Washington, 12. ⁠Feb (Reuters) - Die US-Regierung fährt ihren großangelegten Einsatz gegen illegale Einwanderung im Bundesstaat Minnesota deutlich zurück. Der Grenzschutzbeauftragte Tom Homan erklärte am Donnerstag, ein Abzug der Einsatzkräfte ‌sei bereits im Gange. Er habe vorgeschlagen, die sogenannte "Operation Metro Surge" zu beenden, und Präsident Donald Trump ⁠habe ⁠diesem Schritt zugestimmt.

Trump hatte Ende Januar rund 3000 bewaffnete Beamte der Einwanderungsbehörde ICE nach Minnesota entsandt, wobei der Schwerpunkt der Razzien auf der größten Stadt Minneapolis lag. Dies hatte für Unmut in der ‌Bevölkerung und anhaltende Proteste gesorgt. ‌Homan zufolge wurden bereits vor einer Woche etwa 700 Beamte abgezogen. In der kommenden Woche sollen viele der ⁠verbliebenen, aus anderen Bundesstaaten entsandten Einsatzkräfte in ihre Heimatregionen ‌zurückkehren. Als Grund für den ⁠Rückbau der Maßnahme nannte Homan unter anderem eine "beispiellose" Zusammenarbeit mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden.

Der Einsatz Tausender ICE-Leute in der Region Minneapolis-St. Paul hatte ‌zu wochenlangen Demonstrationen geführt. ⁠Die Lage eskalierte nach dem ⁠Tod zweier US-Bürger, die im Januar von ICE-Kräften erschossen worden waren. Der Einsatz war auch politisch hochumstritten. Der demokratische Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, sowie weitere lokale Mandatsträger hatten das Vorgehen der Bundesbehörden scharf kritisiert.

(Bericht von Susan Heavey und Katharine Jackson, geschrieben von Philipp Krach, redigiert von Sabine ⁠Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und ‌Märkte).)

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