Dax startet am US-Feiertag leicht höher in den Handel

Nach der wechselhaften Vorwoche ist der Dax am Montag etwas höher ins Rennen gegangen. Im frühen Handel testete der deutsche Leitindex die runde Marke von 25.000 Punkten. Zuletzt gewann er etwas darunter 0,16 Prozent auf 24.960 Zähler.
US-Feiertag: Börsen geschlossen
Insgesamt sieht es nach einem ruhigen Wochenbeginn aus. In den USA ist am Montag Feiertag und die Börsen dort sind geschlossen. Auch an einigen Handelsplätzen in Asien wurde nicht gehandelt, etwa in China wegen des Neujahrsfestes. Von konjunktureller Seite kommen erst im weiteren Wochenverlauf wieder wichtige Impulse aus den USA und aus Europa.
Der zum Wochenanfang geschlossene US-Markt dürfte für viele eine willkommene Erleichterung bedeuten, nachdem in der Vorwoche die Sorgen wegen KI heftige Schwankungen mit sich gebracht hätten, erläuterte Analyst Matthew Britzman vom britischen Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown. Am vergangenen Donnerstag war der Dax bis auf 25.239 Punkte geklettert und damit in Sichtweite seines Rekords bei gut 25.507 Punkten gekommen. Letztlich scheiterte jedoch dieser Ausbruchsversuch über die Charthürde im Bereich von 25.000 Punkten.
Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank, schrieb: "Anleger haben ihr Geld in den vergangenen Wochen aus KI-Aktien in Blue Chips und etablierte Unternehmen umgeschichtet, in der Hoffnung, dort eine vergleichsweise sichere Anlage gefunden zu haben. Die Kursverluste bei Logistik- und Finanzaktien in der letzten Woche zeigten jedoch, dass selbst eingesessene Unternehmen im Zweifel nicht vor KI-Disruption gefeit sind." Dies erhöhe die Unsicherheit.
Downgrade belastet Flatexdegiro
Ein gestrichenes "Outperform"-Votum für Flatexdegiro von Exane BNP Paribas brockte am Montag den Aktien des Online-Brokers ein Minus von 5,5 Prozent ein. Kepler Cheuvreux stufte Hellofresh von "Buy" auf "Hold" ab. Analyst Sven Sauer attestierte dem Kochboxenanbieter zwar Fortschritte mit seinem Effizienzprogramm, die Umsatztrends blieben jedoch schwach. Für den Hellofresh-Aktienkurs ging es um 0,8 Prozent nach unten.
Die Papiere von Hapag-Lloyd reagierten mit leichten Kursverlusten von 0,4 Prozent auf Übernahmegespräche mit dem israelischen Wettbewerber Zim Integrated Shipping Services (ZIM). Die Hamburger wollen die israelische Reederei übernehmen. Bislang seien aber keine bindenden Vereinbarungen abgeschlossen worden, hieß es. (mit Material von dpa-AFX)


