Wegen Preisanstieg

USA geben Kauf russischen Öls frei

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Ein Tanker wird beladen.
Quelle: Adobe.com/Yellow Boat

(Reuters) - ⁠Die USA erlauben Ländern für die kommenden 30 Tage, auf See befindliches russisches Öl und Ölprodukte zu kaufen. Dies sei ein Schritt zur Stabilisierung der globalen Energiemärkte, die durch ‌den Iran-Krieg erschüttert worden seien, erklärte US-Finanzminister Scott Bessent am Donnerstag.

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Ein Tanker wird beladen.

In einer auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung ⁠führte ⁠Bessent aus, die Maßnahme sei begrenzt und kurzfristig und werde der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen.

"Der vorübergehende Anstieg der Ölpreise ist eine kurzfristige und vorübergehende Störung, die langfristig zu einem massiven Nutzen für unsere ‌Nation und unsere Wirtschaft führen wird", argumentierte ‌Bessent und wiederholte damit Worte von US-Präsident Donald Trump.

Ölpreis bei über 100 Dollar

Die USA genehmigen demnach die Lieferung und den Verkauf von russischem ⁠Rohöl und Ölprodukten, die bis zum 12. März auf Schiffe ‌verladen wurden. Die Genehmigung bleibt ⁠nach Angaben des Finanzministeriums bis zum 11. April gültig. Bessent kündigte die Maßnahme wenige Stunden nach dem Anstieg der Ölpreise auf mehr als 100 Dollar ‌pro Fass an.

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Ein Dollar-Schein hinter Kurssymbolen.

Am Vortag ⁠hatte das US-Energieministerium angekündigt, 172 ⁠Millionen Fass Öl aus der strategischen Ölreserve freizugeben. Dies ist Teil einer Zusage der 32 Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur (IEA), insgesamt 400 Millionen freizugeben. Die IEA hatte am Donnerstag erklärt, der Krieg im Nahen Osten verursache die größte Störung der Ölversorgung in der Geschichte. Die US-Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Ölpreise und damit die ⁠Benzin- und Verbraucherpreise insgesamt in den USA zu senken.

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