Neue Studie von Icon Solutions: Führende global operierende Banken erwarten, dass „Request to Pay“ dem Lastschriftverfahren und Zahlungskarten starke Konkurrenz machen wird

Business Wire · Uhr

Eine von Icon Solutions bei Vertretern führender global operierender Banken durchgeführte Umfrage zeigt, dass das Zahlungsaufforderungsverfahren „Request to Pay“ etablierten Zahlungsmethoden voraussichtlich starke Konkurrenz machen wird. 87 Prozent der Befragten sehen darin eine gute Alternative zu Lastschriften. 71 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das neue Verfahren die Abhängigkeit der Händler von Zahlungskarten verringern wird. Allerdings sind 67 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die mangelnde Bereitschaft der Banken das Haupthindernis für die Einführung von Zahlungsanforderungsdiensten darstellt, wobei die Beschränkungen der bereits vorhandenen Technologie und das Fehlen einer klaren Strategie als die wichtigsten Hemmfaktoren gelten.

Request to Pay ermöglicht es Zahlungsempfängern, über einen sicheren Nachrichtenkanal Zahlungsaufforderungen auszulösen. Dies eröffnet neue, flexible Möglichkeiten für den Geldverkehr zwischen Personen, Organisationen und Unternehmen. Im Rahmen der Studie „Demystifying Request to Pay: An Industry Perspective“ (Entmystifizierung von „Request to Pay“: Eine Branchenperspektive) wurden mehr als 50 Vertreter aus der Branche befragt, darunter Vertreter weltweit tätiger Privatkunden- und Geschäftsbanken, um die kundenseitige Nachfrage, die wichtigsten Anwendungsszenarien und den Weg hin zu einer breiten Akzeptanz auszuloten. Darüber hinaus wurden mit leitenden Mitarbeitenden mehrerer führender Banken ausführliche Interviews geführt.

Trotz anfänglich großem Interesse von Kunden aus dem Einzelhandel an Rechnungszahlungsdienstleistungen sehen 73 Prozent der Befragten den größten Bedarf an Zahlungsaufforderungsdiensten bei Großunternehmen. Um dieser steigenden Nachfrage Rechnung zu tragen, planen die Befragten, Request to Pay für die Diversifizierung ihres geplanten Produktportfolios zu nutzen. Dabei werden die Rechnungsstellung, der Zahlungsabgleich sowie die Digitalisierung und Integration von Prozessen und Systemen als die wichtigsten neuen Anwendungsszenarien genannt.

Louise Shorthouse, Senior Payments Consultant bei Icon, merkt dazu Folgendes an: „Die Branche erwartet, dass «Request to Pay» die Zukunft des Bank- und Zahlungsverkehrs nachhaltig beeinflussen wird. Das Potenzial, Unternehmen, Händlern und Verbrauchern bei gleichzeitiger Kostensenkung mehr Flexibilität, Auswahl und Kontrolle anzubieten, stellt eine echte Alternative dar. Beispielsweise eröffnet Request to Pay die Möglichkeit, die herkömmlichen Kartenzahlungen zu umgehen und die Verbraucher zu kostengünstigeren A2A-basierten Zahlungsoptionen (direkt von Konto zu Konto) am Point-of-Sale zu bewegen. Das Verfahren stellt eine Alternative zu Lastschriften dar, die den Kunden mehr Flexibilität bei der Bezahlung von Rechnungen und bei der Verwaltung ihrer Finanzen bietet. Betrachtet man die die damit verbundenen enormen Transaktionsvolumen, wird Request to Pay die Art und Weise, wie wir künftig bezahlen werden, zweifellos grundlegend verändern.“

Doch obwohl die steigende Nachfrage der Kunden und die zunehmende Akzeptanz von Sofortzahlungen ein überzeugendes Geschäftsargument darstellen, klafft zwischen dieser Einsicht und den konkreten Maßnahmen der Branche eine Lücke. Nur wenige der befragten Unternehmen haben bisher Request-to-Pay-Dienste eingeführt. Bei vielen steht Request to Pay auf kurze Sicht noch nicht auf der Roadmap. Die Bekämpfung des Betrugsrisikos und die Standardisierung der Inhalte und des Austauschs der Meldungen gelten als zentrale Herausforderungen. Die mangelnde Bereitschaft der Banken wird hingegen überwiegend als Haupthindernis für die Einführung des neuen Verfahrens gesehen.

Toine van Beusekom, Strategy Director bei Icon, erläutert dies folgendermaßen: „Technische Transformationsprogramme sind trotz des unbestrittenen Potenzials von Request to Pay bekanntermaßen schwierig. Die Ermittlung eines pragmatischen Weges zum Ausbau der bereits vorhandenen technischen Infrastruktur in Verbindung mit einer klaren Strategie, die auf die allgemeinen Geschäftsziele abgestimmt ist, wird dafür ausschlaggebend sein, die Unterstützung der Banken für Request-to-Pay-Dienste zu beschleunigen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Banken sind jedoch bereits an der Grenze ihrer technologischen und strategischen Kapazitäten angelangt. Daher spielen vertrauenswürdige Drittanbieter eine vielversprechende Rolle, wenn es darum geht, Ressourcenlücken zu schließen, um die Banken bei der Nutzung der enormen Möglichkeiten von Request to Pay zu unterstützen.“

Laden Sie den ungekürzten Bericht herunter, um weitere Informationen zu erhalten.

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Über Icon Solutions

Icon Solutions ist ein führender Spezialanbieter von Dienstleistungen und Technologielösungen, welche die Transformation des Bankwesens vereinfachen.

Icon steht für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Zahlungsverkehrs. Gestützt auf seine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung unternehmenskritischer Lösungen für global operierende Institutionen bringt das Unternehmen Bank- und Zahlungsarchitekturen der nächsten Generation voran. Icon setzt auf branchenführende Experten, Dienstleistungen, Beschleuniger und Technologien, welche die Kunden in die Lage versetzen, Probleme zu lösen, unnötig komplexe Strukturen zu vereinfachen und den Wandel zu fördern.

Icon lässt seine Fachkompetenz in den Bereichen Zahlungsverkehr, Technologie und Integration in die Entwicklung von IPF einfließen. Dabei handelt es sich um eine cloud-native, Open-Source-basierte Low-Code-Technologieplattform zur Beschleunigung der Transformation im Zahlungsverkehr.

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