Telekom-Tochter

T-Mobile US bindet unerwartet viele neue Mobilfunkkunden an sich

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Die Telekom-Tochter T-Mobile US hat im zweiten Quartal seine Konkurrenz erneut hinter sich gelassen und Hunderttausende Neukunden angelockt. Nach Abzug von Kündigungen kamen zwischen April und Ende Juni 777.000 Mobilfunkkunden hinzu und damit bei weitem mehr als das, was Analysten im Schnitt erwartet hatten. Über alle Produktgruppen hinweg will der Rivale von Verizon und AT&T nun 2024 insgesamt 5,4 bis 5,7 Millionen Neukunden für sich gewinnen, wie er am Mittwoch in Bellevue (US-Bundesstaat Washington) mitteilte. Bislang hatte T-Mobile-Chef Mike Sievert 5,2 bis 5,6 Millionen im Blick.

Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz um drei Prozent auf fast 19,8 Milliarden US-Dollar (18,3 Mrd Euro). Dabei legte T-Mobile US mit dem werthaltigeren Service-Umsatz etwa mit Daten stärker zu als mit dem Verkauf von Hardware, an denen Telko-Unternehmen kaum etwas verdienen. Die Aktie legte vorbörslich um rund drei Prozent zu.

Bereinigt um Sondereffekte stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) um fast neun Prozent auf acht Milliarden Dollar. Unter dem Strich machte T-Mobile US wegen weggefallener Integrationskosten einen Gewinnsprung um knapp ein Drittel auf fast drei Milliarden Dollar.

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