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Inline Optionsschein

Trading-Chance Gold: 362% Chance seitwärts!

Trading-Chance-Redaktion · Uhr

Eine hochspekulative Chance stellen wir heute für einen Inline-Optionsschein vor. Wir erklären, wie diese Produkte funktionieren und wo die Chance für uns Trader konkret liegt, aber natürlich auch, welche Risiken es mit sich bringt. Diese Trading-Chance taugt als spekulative Beimischung in einem Portfolio und sollte aus unserer Sicht nur mit kleinen Beträgen umgesetzt werden.

Quelle: onvista

Was sind Inline Optionsscheine und wie funktionieren sie?

Inline-Optionsscheine sind eine spezielle Form von exotischen Hebelprodukten, die darauf setzen, dass sich ein Basiswert (z. B. eine Aktie, ein Index wie der DAX oder ein Rohstoff wie Gold) innerhalb eines klar definierten Kurskorridors bewegt. Im Gegensatz zu klassischen Optionsscheinen profitiert der Anleger hier nicht von starken Kursausbrüchen, sondern von einer anhaltenden Seitwärtsbewegung oder nur moderaten Schwankungen.

Das Herzstück eines Inline-Optionsscheins sind die zwei Barrieren: eine obere Schwelle und eine untere Schwelle. Diese bilden zusammen den „Korridor“. Die Funktionsweise ist dabei binär aufgebaut: Bleibt der Kurs des Basiswerts während der gesamten Laufzeit innerhalb dieses Korridors, wird der Optionsschein am Ende zu einem festen Betrag (in der Regel 10,00 Euro) zurückgezahlt. Berührt oder durchbricht der Kurs jedoch nur ein einziges Mal eine der beiden Barrieren (das sogenannte „Knock-out-Ereignis“), verfällt der Schein sofort wertlos und der Anleger erleidet einen Totalverlust.

Die Rendite bei diesen Papieren ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem festen Rückzahlungsbetrag. Kostet ein Inline-Optionsschein beispielsweise 6,50 Euro und die Barrieren werden bis zum Laufzeitende nicht berührt, erzielt der Anleger einen Gewinn von 3,50 Euro, was einer Rendite von rund 54 % entspricht. Je näher der Basiswert einer der Barrieren kommt oder je kürzer die Restlaufzeit ist, desto stärker schwankt der Preis des Scheins an der Börse.

Ein wesentlicher Einflussfaktor neben dem Kursverlauf ist die implizite Volatilität. Da der Anleger darauf wettet, dass die Barrieren nicht berührt werden, ist eine sinkende Volatilität vorteilhaft für den Wert des Scheins. Steigen die Marktschwankungen hingegen an, erhöht sich statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit eines Knock-outs, was den Preis des Inline-Optionsscheins sinken lässt, selbst wenn der Kurs des Basiswerts exakt in der Mitte des Korridors steht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Inline-Optionsscheine Hochrisikoprodukte sind. Sie bieten attraktive Renditechancen in stagnierenden Märkten, erfordern aber eine präzise Marktbeobachtung, da schon ein kurzes „Überschießen“ des Kurses den kompletten Einsatz vernichtet.

Und hier liegt unsere Chance als Trader

Wie bereits erklärt orientieren sich die Inline-Optionsscheinen bei ihrer Preisung stark an der Impliziten Volatilität. Ist diese hoch, so ist es umso wahrscheinlicher, dass eine der Barrieren innerhalb der Laufzeit erreicht wird. Also ist das Produkt dann niedrig gepreist. Der Emittent orientiert sich an der vorherrschenden Volatilität und projiziert diese in die Zukunft. In der Praxis entwickelt sich Volatilität aber in Wellen. Auf eine Phase niedriger Volatilität folgt höhere Volatilität und umgekehrt. Das geht immer so weiter. Die attraktivsten Chancen finden sich bei Inline Optionsscheinen, wenn wir gerade eine hochvolatile Phase haben/hatten und die Volatilität vor dem Rückgang steht. Hier muss man als Trader natürlich antizipieren – das ist klar. Der Vorteil an diesen Situationen: die Emittenten preisen die Scheine so, als würde die Volatilität exorbitant hoch bleiben. Wenn es uns gelingt, den Übergang von höchster Volatilität zu sinkender Vola, und gleichzeitig von Trend in Konsolidierung abzupassen, dann locken enorme Profit-Chancen.

Sie müssen hierbei verstehen, dass solche Spekulationen selbstverständlich nicht immer aufgehen. Wenn sie aber aufgehen, dann locken Vervielfachungen des Einsatzes. Darum setzen wir bei diesen Trades stets nur wenig ein.

Gold Volatilität

Die Volatilität bei Gold ist zuletzt regelrecht explodiert. Erst schoss der Trend mit ungeheurer Dynamik gen Norden, dann erhöhte die CME mehrfach drastisch die Margin-Leistung, woraufhin es im ersten Schock-Moment eine Kaskade von Liquidierungen (Margin Calls) gegeben hatte. Derart hohe Volatilität tritt immer und in jedem Markt zeitlich sehr begrenzt auf. Wenn die Margins derart erhöht werden, wie es jüngst der Fall war, werden die kleinen Spekulanten aus dem Markt gedrängt. Sie können sich den Handel schlicht nicht mehr leisten. Also bleibt der Handel den schweren Marktteilnehmern vorbehalten, die weniger impulsiv vorgehen. Das allein bewirkt einen Rückgang der Volatilität.

Zudem wissen wir, dass auf Trend stets Konsolidierung folgt. Nach direktionalen Phasen erlebt der Markt immer nicht direktionale Bewegungen. Und die dauern bei Gold oftmals sehr lange an. Gold ist – das zeigen unsere statistischen Auswertungen und unsere 28-jährige Handelserfahrung – ein klassischer Mean Reverse Markt.

Ein Blick auf den Optionsmarkt

Widerstände, Unterstützungen und wahrscheinliche Markt-Szenarien können wir ausgezeichnet mit der Betrachtung des Optionsmarktes ermitteln. Dort sind die allermeisten Aktionen sogenannte Stillhaltergeschäfte, bei denen man quasi gegen das Eintreten eines Szenarios wettet. Will jemand beispielsweise darauf setzen, dass der Goldpreis zu einem bestimmten Datum (sagen wir Juni) NICHT über 5200 Dollar steht, dann verkauft er Gold Call Optionen mit Laufzeit Juni und Basis 5200. Liegt Gold zum Abrechnungstermin der Option unterhalb von 5200 (also nicht im Gold), verfällt die Option wertlos, und der Stillhalter streicht die Optionsprämie ein.

Wir achten darum besonders auf die „langen Balken“ im Histogramm. Sie zeigen uns, gegen welche Marken die meisten Wetten lauten. Diese Marken fungieren als Widerstand (blaue Balken) und Unterstützung (orangefarbene Balken). Für die am 24.2. abzurechnenden Gold-Optionen lauten auf der Unterseite viele Wetten gegen 4500 und 4700 Dollar. Hier wurden die meisten Put-Optionen verkauft. Auf der Oberseite lauten die meisten Wetten gegen die Marken von 5000, 5100 und 5200 US-Dollar. Kurzfristig ist es daher wahrscheinlich, dass sich Gold im Bereich um 4850 Dollar einpendelt und dort konsolidiert. Denn hier wären alle Stillhalter, die gegen 4500 und 4700 Dollar gewettet haben ebenso auf der Gewinnerseite, wie die Optionsverkäufer, die gegen 5000, 5100 und 5200 Dollar wetten. Eine Win-Win-Situation.

Options Open Interest Profile für Gold (24.2. Expiration)
Quelle: www.cmegroup.com

Wir haben bei den Inline Optionsscheinen ein Produkt ausgesucht, dessen Laufzeit Juni ist. Also wollen wir uns im nächsten Schritt auch anschauen, wo die relevanten Marken für die Juni-Optionen sind. Auf der Unterseite lauten die meisten Wetten gegen 400, 4200 und 4000 Dollar. Auf der Oberseite setzen die meisten Stillhalter darauf, dass die Marken von 5000, 5100 und 5200 Dollar im Juni NICHT überwunden werden. Es bietet sich also eine Spekulation mit einem Inline Optionsschein an, dessen Barrieren am Rand dieses Korridors liegen. Das attraktivste Produkt ist ein Schein mit Laufzeit Juni und Barrieren bei 4300 unten und 5200 Dollar oben.

Options Open Interest Profile für Gold (Expiration im Juni)
Quelle: www.cmegroup.com

Fazit

Wenn wir noch weiter weg gehen mit den Barrieren, und zum Beispiel 4000 und 6000 Dollar wählen, wird die Attraktivität deutlich geringer. Diese Produkte lassen oft nur 20 Prozent Gewinn-Chance bis zur Maximal-Auszahlung von 10 Dollar am Abrechnungstermin. Wenn wir das Risiko des Totalverlust des eingesetzten Kapitals eingehen, dann muss es sich lohnen. Deshalb wählten wir das nachfolgend vorgestellte Produkt. Und nochmals: Wer wenig verlieren will, setzt wenig ein. Ob ein Produkt mit viel Restwert ausgestoppt wird oder mit Null ist nicht entscheidend, sondern wie viel wir in Euro einsetzen.

Inline Optionsschein auf Gold

Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen Inlline Optionsschein des Emittenten UniCredit ausgewählt. Das Produkt hat die obere Barriere bei 5200 und die untere bei 4300 Dollar. Bei einer Laufzeit bis 19.6.2026 und einem aktuellen Kurs von 2,16 Euro ergibt sich ein Potenzial von 362 Prozent, da der Auszahlungsbetrag am Laufzeitende 10 Euro beträgt. Um sich vor einem Totalverlust des Einsatzes zu schützen bieten sich Stopps bei 4320 und 5180 US-Dollar im Goldpreis an. Die WKN lautet UN4JU5.

Wichtige Chartmarken

Widerstände:  5200 und 5400 USD

Unterstützungen: 4000, 4500 und 4700 USD

Inline Optionsschein auf Gold

Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:

Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.

Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.

* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.

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