Alexander Mayer
In dieser Analyse richtet Alexander Mayer den Blick auf den offiziell bestätigten Bitcoin-Bärenmarkt – mit Kursen unterhalb zentraler Unterstützungszonen und einer Marktstimmung, die deutlich ins Negative gedreht ist. Im Fokus steht die Frage, warum ausgerechnet diese Phase strategisch besonders interessant sein kann – und welche Rolle eine konsequent umgesetzte Dollar-Cost-Averaging-Strategie (DCA) dabei spielt.
Wir erklären die Grundmechanik von DCA bei Bitcoin: regelmäßige Investitionen eines festen Betrags – unabhängig vom aktuellen Kursniveau – mit dem Ziel, das Timing-Risiko zu reduzieren und die langfristigen Durchschnittskosten zu optimieren. Anhand konkreter Rechenbeispiele zeigen wir, wie sich eine monatliche Sparrate über verschiedene Marktzyklen hinweg entwickelt hätte – vom Einstieg im Hoch des Bullenmarktes 2017 über den Zyklus ab 2020 bis hin zum aktuellen Marktumfeld.
Dabei vergleichen wir die Performance einer Bitcoin-DCA-Strategie mit klassischen ETF-Sparplänen auf den MSCI World und ordnen ein, warum Bitcoin in der Vergangenheit trotz massiver Volatilität langfristig eine überdurchschnittliche Rendite erzielen konnte – allerdings unter Inkaufnahme deutlicher zwischenzeitlicher Verluste.
Im zweiten Teil analysieren wir die strategischen Stellschrauben einer DCA-Umsetzung: die Bedeutung der individuellen Sparquote, den notwendigen langfristigen Anlagehorizont von mindestens vier bis fünf Jahren sowie die Option, die Investitionsrate zyklusabhängig anzupassen. Wir diskutieren, wie bärische Marktphasen genutzt werden können, um Positionen aggressiver auszubauen – und warum euphorische Marktphasen sich eher für Gewinnmitnahmen eignen könnten.



