Dax stabil - Trump will Zoll-Deal mit China - Secunet stark gefragt

Signale der Entspannung im Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Dienstag ein wenig angetrieben. Der Leitindex Dax legte gut eine Stunde nach Handelsstart um fast 0,1 Prozent auf 24.275 Zähler zu. Damit ist das Rekordhoch bei 24.771 Punkten weiterhin in Schlagdistanz.
Im Handelsstreit zwischen den USA und China strebt US-Präsident Donald Trump einen Deal beim geplanten Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea an. "Ich denke, wenn wir unsere Gespräche in Südkorea beenden, werden China und ich ein wirklich faires und wirklich großartiges Handelsabkommen haben", sagte der Republikaner im Weißen Haus.
Der MDax für die mittelgroßen Börsenkonzerne notierte am Dienstag etwa eine Stunde nach Handelsbeginn mit 0,02 Prozent auf 30.214 Punkte leicht im Plus. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 trat mit 5.681 Punkten nahezu auf der Stelle.
Kaufempfehlung treibt Secunet in Richtung Oktober-Zwischenhoch
Die Aktien von Secunet haben am Dienstag von einem positiven Analystenkommentar deutlich profitiert. Sie gewannen etwa eine Stunde nach Handelsstart circa sechs Prozent auf Xetra.
Die 21- und 50-Tage-Linie für den kurz- beziehungsweise mittelfristigen Trend ließen sie damit hinter sich und kratzten an der 100-Tage-Linie, die ebenfalls Hinweise für den mittelfristigen Trend gibt. Ihr vor zwei Wochen markiertes Zwischenhoch bei 215 Euro rückt näher, darüber wäre es der höchste Kurs seit Anfang August.
Die Berenberg Bank nahm die Bewertung der Aktien des Cybersecurity-Spezialisten beim Kursziel von 233 Euro mit "Buy" auf. Das Unternehmen sei außerordentlich gut aufgestellt, um von zwei strukturellen Trends zu profitieren: der Digitalisierung der öffentlichen Hand und wachsenden Verteidigungsausgaben, schrieb Analyst Andreas Wolf. Er sieht zweistellige Wachstumsaussichten bei Secunet.
(mit Material von dpa-AFX)


