Trading-Chance Gold: Short-Chance im Februar?
Nachdem 2025 ganz im Zeichen stark steigender Edelmetall-Notierungen stand, setzt sich diese Tendenz in 2026 bis dato nicht nur fort, sondern wir sind in nahezu senkrechte Bewegungen übergegangen. Selbst mehrfache Erhöhungen der Margins haben die Kaufwut nicht bremsen können. Warum die Margins nicht bremsen können und welche zwei Zeitpunkte für einen Wechsel aus Longs auf die kurze Seite es aus fundamental-statistischer Sicht gibt, wollen wir im heutigen Artikel ausführlich thematisieren. Schlussendlich stellen wir ein passendes Produkt für unsere Trading-Chance vor.

BRIC-Währung und Chinas Goldkäufe
Lange Zeit war die Margin (Sicherheitsleistung) für den Handel eines Gold-Futures bei etwa 8000 Dollar. 2024 begannen dann moderate Anhebungen in kleinen Schritten von je 500-800 Dollar. Zum Jahresbeginn war die Margin noch bei 14.200 Dollar, ehe binnen weniger Wochen der enormen Volatilität Rechnung getragen und die Margin auf nunmehr 26.998 US-Dollar pro Kontrakt angehoben wurde. Das ist ein enormer Sprung, der aber die aggressiven Käufe bis dato nicht auszubremsen vermochte. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass die großen Käufe zum Teil von Staaten kommen, speziell aus China. Und wenn man dort eines hat, dann ist das Liquidität.
Die BRIC-Staaten planen bekanntlich, eine eigene Währung zu etablieren. Diese soll goldgedeckt sein, was umfassende Käufe im Vorfeld voraussetzt. Zum Teil sehen wir diese bereits seit einer ganzen Weile. Ein weiterer Grund für die sich verschärfende Preis-Rallye ist der Kälteeinbruch in den USA und Großbritannien. Insbesondere der Erdgaspreis schoss zuletzt senkrecht nach oben, womit sich ein Hauptinflationstreiber – die Energiepreise – drastisch erhöhten. Da Gold als Hedge gegen Inflation verstanden und instrumentalisiert wird, wirkt das Wetter also indirekt auch auf den Goldpreis und treibt diesen in windige Höhen.

Zwei Chancen für den Wechsel aus Long auf Short
Unser intermarketbasierter Forecast hat in der Historie bis auf eine Ausnahme nahezu alle großen Preisbewegungen in Grundtendenz und Richtung korrekt vorgezeichnet. Besonders die Mega-Rallye ab Februar 2024 bis in den Juli 2025 hinein war perfekt vom Timing und brachte enorme Renditen. Anschließend zeigte das Prognoseinstrument eine leichte Konsolidierung an, ehe es nochmals aufwärts gehen sollte. Dieses Fraktal ist bis dato auch absolut stimmig und erstreckt sich bis Februar 2026. Von hier an kippt die Forecast-Kurve erstmals leicht nach unten, um dann ab Mai dynamischer abzufallen. Eine schrittweise Staffelung beim Wechsel auf die Shortseite kann hier aus unserer Sicht sinnvoll sein. Eine erste, kleine Tranche könnte im Februar eingegangen werden, die dann im Mai ausgebaut würde.
Für das Timing im Februar schauen wir uns nun im nächsten Schritt die Statistik der Trading Days of Month (TDOM) an.

TDOM zeigen ab Handelstag 10 abwärts
Die Statistik der Handelstage des Monats (kurz TDOM) für die spezifischen Kalendermonate ist eine ausgezeichnete Roadmap für das Timing im Trading. Jeder Monat hat seine individuellen Verlaufsphasen, was wiederum mit den Produktions- und Nachfrage-Besonderheiten im jeweiligen Markt zu tun hat. Wie bereits erläutert, wirken starke Abweichungen von der Wetter-Norm zur jeweiligen Jahreszeit auf die Saisonalität. In der folgenden Statistik haben wir normale, unauffällige Februars (ohne Filter) mit jenen Monaten gegenübergestellt, in denen es entweder besonders kalt ist (AO-Index <0) oder überdurchschnittlich mild (AO-Index >0). Der AO-Index ist der sogenannte Arctic Oscillator Index, der die Luftdruckgegensätze zwischen der Arktis und den mittleren Breiten misst, wobei ein negativer Wert auf einen schwachen Polarwirbel hindeutet, der kalte Luftmassen und potenzielle wirtschaftliche Volatilität nach Süden drängt. Wir sehen grundsätzlich, dass die ersten neun Handelstage des Monats Februar von Natur aus die stärksten sind. Wenn der AO-Index negativ ist, verstärkt sich der Effekt in der Form, dass die Anstiegswahrscheinlichkeit, wie auch der durchschnittliche Anstieg pro Tag massiv nach oben geht. Wir müssen uns also durchaus darauf einstellen, dass der Bullen-Run bei Gold noch ein bis zwei Wochen andauert, ehe eine nennenswerte Korrektur einsetzt. Ungeachtet von sehr kalt, mild oder normal ist die Zeit ab Handelstag 10 prädestiniert für die Shortseite. Märkte wie Rohöl, Erdgas und Gold diskontieren Risiken sehr schnell. So preist Erdgas bereits ein nicht unerhebliches Defizit ein, welches durch starke Entnahmen entstehen könnte. Gold adaptiert diese Entwicklung und wird seinerseits mit einem Premium gehandelt. Nachdem die Risiken eingepreist wurden, verlagert sich das Überraschungsmoment auf die andere Seite, sprich: falls der Inflationsschub doch weniger stark ausfällt oder die Lagerbestände bei Erdgas nicht solch starke Entnahmen erfahren, wie vom Markt eingepreist, kann es auch rasante Anpassungen gen Süden in den Preisen geben. Speziell Gold wäre hier ein Kandidat, der nach einem nahezu senkrechten Anstieg genug Fleisch dran hätte, um eine 10-Prozent-Korrektur zu vollziehen.

Fazit
Die drastischen Margin-Erhöhungen drücken ganz klar einen im Panik-Modus befindlichen Markt aus. Derartige Zustände sind stets von kurzer Verweildauer und treten so gut wie immer im letzten Teil einer Aufwärtswelle auf, unmittelbar vor einem Richtungs- und Taktwechsel. Wer auf diesen lauert, kann sich an unserer Analyse orientieren (natürlich eigenverantwortlich) und im Dunstkreis von TDOM 9-10 im Februar auf Umkehrmuster achten. Eine Korrektur im Gold kann in die Region 4300-4700 US-Dollar reichen. Für eine solche Trading-Chance haben wir ein passendes Produkt ausgesucht, welches wir Ihnen nachfolgend gerne vorstellen.
Open end Turbo Bear Optionsschein auf Gold
Für die heutige Trading-Gelegenheit haben wir für Sie einen open end Turbo Bear Optionsschein des Emittenten UniCredit ausgewählt. Das Produkt hat Knockout und Basispreis gleichauf bei 6060 USD. Bei einem aktuellen Preis von 5377 Dollar ergibt sich somit ein Hebel von derzeit 8,05. Zur Absicherung der Position erscheint ein Stop-Loss bei zirka 0,20 Euro im Produkt sinnvoll. Auch hier haben wir das Produkt so ausgewählt, dass dessen K.O. unweit des benötigten Stop-Losses gelegen ist. So haben wir die maximal mögliche Hebelwirkung und eine so geringe Kapitalbindung wie möglich. Die WKN lautet UN3W2G.
Wichtige Chartmarken
Widerstände: keine
Unterstützungen: 4300 und 4700 USD
Open end Turbo Bear Optionsschein auf Gold
Die bisherigen Trades der „Trading-Chance“ für Sie in einer Watchlist:
Sie können mit einem Klick auf alle bisherigen Trading-Chancen zugreifen und sich ansehen, wie die dort vorgestellten Zertifikate und Optionsscheine gelaufen sind. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button, das ist der Link zu unserer Trading-Chance Watchlist. Wenn Sie die zu den Produkten gehörigen Artikel lesen möchten, klicken Sie bitte einfach auf das „Sprechblasen“-Icon direkt rechts neben der Produktbezeichnung.
Denken Sie dabei aber daran, dass hier Gewinnmitnahmen, nachgezogene Stop Loss, mit Gewinn ausgelaufene Inline-Optionsscheine und ausgestoppte Positionen nicht eigens gekennzeichnet sind, hier finden Sie die Performance der Derivate ohne diese „Feinsteuerung“ seit dem Tag der Vorstellung.
* Disclaimer: Die Trading-Chance ist ein Service der onvista media GmbH in Kooperation mit dem Dienstleister RealMoneyTrader. Für die Produktauswahl und den Inhalt des Artikels ist allein der genannte Dienstleister verantwortlich. Der Dienstleister versichert, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden. Wir weisen Sie darauf hin, dass die onvista media GmbH aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation mit angezeigten Emittenten von Zertifikaten eingegangen ist. Weiterhin empfehlen wir Interessenten vor einem möglichen Investment in die in diesem Artikel genannten Finanzinstrumente den jeweils relevanten und rechtlich ausschließlich maßgeblichen Wertpapierprospekt (Basisprospekt, die dazugehörigen Endgültigen Bedingungen sowie etwaige Nachträge dazu) auf der Seite des jeweiligen Emittenten oder Ihrer depotführenden Stelle oder Handelspartner zu lesen, um sich möglichst umfassend zu informieren. Insbesondere gilt dies für die Risiken eines möglichen Investments in die genannten Wertpapiere. Die Darstellung und der Service sind eine Werbemitteilung und erfüllen nicht die Voraussetzungen an einen unabhängigen Research bzw. eine Anlageempfehlung.




