Dax rafft sich am Ende auf – SAP größter Verlierer, Bayer und Fresenius stark – Thyssenkrupp nimmt Fahrstuhlfahrt nach oben

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Dax rafft sich am Ende auf – SAP größter Verlierer, Bayer und Fresenius stark – Thyssenkrupp nimmt Fahrstuhlfahrt nach oben

Nach zwei verlustreichen Handelstagen und einem Dax auf dem tiefsten Stand seit drei Wochen haben sich die Kurse am Dienstag wieder teilweise erholt. Der deutsche Leitindex legte um 0,90 Prozent auf 13323,69 Punkte zu. Der MDax  der mittelgroßen Werte gewann 0,79 Prozent auf 28354,84 Punkte an. Gleichwohl überwogen erneut die skeptischen und vorsichtigen Stimmen am Markt.

„Die Optimisten beginnen zu zweifeln“, sagte Portfolio-Manager Olivier Marciot vom Vermögensverwalter Unigestion. Das Coronavirus könne einen „breiteren Stimmungsumschwung auslösen“. Hohe Bewertungen von Aktien könnten einen Rücksetzer noch beschleunigen. Der Anlagestratege Richard Flax vom Vermögensverwalter Moneyfarm warnte, dass eine monatelange Ausbreitung des Virus das Verhalten von Verbrauchern ändern und so die Wirtschaft belasten dürfte. „In China und darüber hinaus“, so Flax.

Die Aktie von SAP war nach Quartalszahlen der größte Verlierer im Dax mit minus 2,1 Prozent. Analysten kritisierten vor allem das Cloud-Geschäft mit Internet-basierter Software. Hier habe SAP die Erwartungen nicht erfüllt. Lobend äußerten sich die Experten dagegen über die Profitabilität.

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Hinter SAP lagen die Papiere von Infineon mit minus 1,5 Prozent auf Platz zwei der größten Kursverlierer im Dax. Bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus könnte die Halbleiterbranche im Falle einer wirtschaftlichen Abschwächung besonders leiden, hieß es am Markt.

Gestützt wurde der Dax hingegen von Pharmatiteln wie Bayer, Fresenius und deren Tochter FMC sowie von der Deutschen Telekom. Pharma- und Telekomaktien gelten in unsicheren Zeiten als vergleichsweise sichere Investments – mit stabilen Erträgen und Dividenden.

Größter Gewinner im Dax waren aber Continental mit einem Plus von vier Prozent. Hier sorgte eine Übernahme in den USA für Rückenwind auch für europäische Autozulieferer. Für 3,3 Milliarden US-Dollar übernimmt Borgwarner den Autozulieferer Delphi Tech. Dessen Aktien schossen um mehr als 60 Prozent nach oben.

Die Aussicht auf einen Verkauf des Aufzuggeschäfts trieb Thyssenkrupp um 5,3 Prozent nach oben an die Spitze des MDax. Telefonica Deutschland profitierten von einer Kaufempfehlung von JPMorgan , sie stiegen um 2,8 Prozent. Ebenfalls gut lief es für die Aktionäre von Wacker Chemie: Nach ersten Zahlen für das Jahr 2019 legten die Aktien des Spezialchemiekonzerns um 4,9 Prozent zu.

Der EuroStoxx 50 als Leitbarometer der Eurozone stieg am Dienstag um 1,13 Prozent auf 3719,22 Punkte. Für den französischen Cac 40 und den britischen FTSE 100 ging es um jeweils rund ein Prozent nach oben. Der New Yorker Dow Jones Industrial notierte zum europäischen Handelsschluss mit 0,8 Prozent im Plus.

Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Dienstag gestiegen. Die Umlaufrendite fiel im Gegenzug von minus 0,37 Prozent am Montag auf minus 0,40 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 144,80 Punkte. Der Bund Future fiel am Abend um 0,40 Prozent auf 173,55 Zähler.

Der Euro bewegte sich kaum noch von der Stelle und kostete zuletzt 1,1010 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1005 (Montag: 1,1025) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9087 (0,9070) Euro gekostet.

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: Imagentle / Shutterstock.com

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