Ein guter Depotvergleich lohnt sich: Die Anbieter setzen verschiedene Schwerpunkte und sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Entsprechend gut – oder eben schlecht – kann ein Depot zu dir passen. Hier erfährst du, welche Fragen bei der Auswahl wichtig sind.
Der passende Broker: Was du vor der Entscheidung wissen musst
- 💡 Bei der Wahl des passenden Brokers für dein Depot solltest du bei dir anfangen und dir klar machen, welcher Anlegertyp du bist.
- 👉 Je nachdem, ob du viel oder eher wenig handelst, Einsteiger oder Profi bist, sind unterschiedliche Depots für dich die richtige Wahl.
- 💎 Eine Übersicht über aktuelle Konditionen am Broker-Markt findest du in unserem großen Broker-Vergleich
Welches Depot eignet sich für mich am besten?
Die Auswahl an Aktien- und Wertpapierdepots ist mittlerweile sehr groß. Oft ist es schwer, aus der Fülle an Angeboten den passenden Broker zu finden. Wichtig bei der Auswahl ist es deshalb, dass du dir zunächst einige elementare Fragen beantwortest: Wer bin ich und was ist mein Anlageziel? Welches Risiko bin ich bereit einzugehen? Welche Wertpapiere möchte ich handeln?
Bei dem einen Broker steht der Wertpapierhandel mit Aktien im Vordergrund (Aktiendepot). Bei anderen sind Exchange Traded Funds (ETFs) oder Kryptowährungen besonders wichtig. Auch kann sich ein Depot an einen bestimmten Anlegertyp wenden. So sind die Anforderungen an ein Depot bei einem Trader andere als bei einem eher passiven Anleger. Wir fassen dir hier die wichtigsten Fragen zusammen, die du dir bei der Auswahl des richtigen Brokers stellen solltest.
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Was ist ein Broker?
Der Begriff "Broker" bezeichnet eine Institution oder Plattform, die den Kauf und Verkauf von Wertpapieren ermöglicht. Broker vermitteln zwischen Anlegerinnen und Anlegern und den Finanzmärkten. Statt passiv das Wertpapier zu halten, ermöglichen sie aktiv den Handel. Ein Broker kann sowohl ein eigener Finanzdienstleister als auch Bestandteil einer Bank sein.
Die meisten Banken haben mittlerweile auch ein Broker-Angebot. Es gibt aber auch reine Broker, die sich ausschließlich auf den Wertpapierhandel konzentrieren. Immer beliebter werden Online-Broker. Sobald der Handel und die Kommunikation mit den Anlegern ausschließlich online erfolgt, spricht man auch von Neo-Brokern. Online-Broker bieten häufig besonders günstige Konditionen und ermöglichen den Handel von PC und Smartphone aus.
Welche Arten von Brokern gibt es?
Hast du diese Fragen für dich beantwortet, kannst du dein Profil mit den Angeboten auf dem Brokermarkt abgleichen. Dort tummeln sich verschiedene Anbieter mit ganz unterschiedlichen Stärken und Schwächen.
- Online-Broker bieten dir online den Handel und die Verwahrung von Wertpapieren an. Bei einigen Online-Brokern kannst du auch andere Bankdienstleistungen wie ein Girokonto oder einen Kredit bekommen. Große Anbieter sind comdirect, ING oder Consorsbank.
- Discount-Broker sind Anbieter, die im Vergleich zu klassischen Onlinebrokern günstigere Orderkosten veranschlagen und sich damit speziell an Vieltrader richten. Sie sind klar auf den Wertpapierhandel fokussiert. Beispiele sind Justtrade, Flatex oder xtb.
- Neo-Broker zeichnet aus, dass ihr Angebot vor allem über Apps auf dem Smartphone funktioniert. Sie bieten sehr günstige Konditionen und eine einfache Bedienbarkeit, dafür aber einen geringeren Umfang in Sachen Auswahl und Service. Bekannte Vertreter sind Trade Republic, Scalable oder N26.
Neo-Broker
In den vergangenen Jahren haben vor allem Neobroker wie Scalable, Trade Republic oder Revolut den Markt aufgemischt. Sie punkten mit schicken Apps, sehr niedrigen Gebühren und attraktiven Angeboten für Einsteiger – wie kostenlose Sparpläne. Sie eignen sich deswegen besonders gut für kostenbewusste Kapitalmarkt-Einsteiger.
Weniger stark sind Neobroker dagegen in Sachen Auswahl und Service: Die Zahl handelbarer Wertpapiere und verfügbarer Handelsplätze ist eingeschränkter als bei klassischen Onlinebrokern wie etwa ING, Consors oder comdirect – und auch der Service ist weniger umfangreich; die Kehrseite der niedrigen Kosten.
Online-Broker
Weiterer Pluspunkt der genannten Online-Broker: Sie bieten als Vollbanken auch andere Dienstleistungen wie Giro- oder Tagesgeldkonten oder sogar Immobilienfinanzierungen. In Kauf nehmen musst du dafür, dass die Kosten pro Order bei klassischen Onlinebrokern deutlich höher sind als bei der Smartphone-Konkurrenz. Sie können für dich trotzdem die richtige Wahl sein, wenn du alles aus einer Hand haben möchtest und weniger aktiv handelst.
Discount-Broker
An aktive Profi-Trader richten sich dagegen Discount-Broker wie Flatex, Justtrade oder xtb. Sie liegen preislich zwischen Neo- und Onlinebrokern, richten sich mit ihrem Angebot aber an erfahrenere Anlegerinnen und Anleger, die auch im Derivate-Bereich aktiv sind. Anspruchsvollere Trader, die dennoch eine günstige Möglichkeit suchen, diese Wertpapiere zu rabattierten Konditionen häufig zu handeln, können also dort fündig werden.
Welcher Broker passt, wenn ich Krypto handeln will?
Wichtig noch für alle Krypto-Fans unter euch: Den Handel mit echten Kryptowährungen bieten längst nicht alle Broker am Markt an. Manchmal werben sie zwar mit Krypto-Investments, bieten aber lediglich den Handel von Derivaten wie ETPs ("Exchange Traded Products") oder CFDs ("Contracts for Difference") auf Kryptos an. In unserem Broker-Vergleich kannst du auf einen Blick sehen, wo der Handel mit echten Kryptos wirklich möglich ist (siehe Screenshot unten).

Du bist dir immer noch unsicher beim Depotvergleich? Mit unserem Vergleichs-Tool kannst du auch die Konditionen zweier Broker direkt nebeneinander halten. Und in unserer Broker-Portrait-Reihe stellen wir dir alle relevanten Anbieter im Detail vor.
Was ist ein Depot?
Ein Depot ist ein Konto, das du speziell für die Verwahrung von Wertpapieren einrichtest. Banken oder Online-Broker bieten es an, um den Kauf, Verkauf und die Verwaltung deiner Geldanlagen zu ermöglichen.
Ein Wertpapierdepot gilt als Grundvoraussetzung, damit du überhaupt an der Börse investieren kannst. In der Regel ist ein Wertpapierdepot mit einem Verrechnungskonto verbunden, über das du die Wertpapiertransaktionen abwickeln kannst.
Was kostet ein Depot?
Bei einem Depot können mehrere Arten von Kosten anfallen. Dazu gehören:
Depotführung: Das sind Kosten für die Eröffnung und Führung deines Depots. Bei den meisten Anbietern ist das unter bestimmten Bedingungen kostenlos – beispielsweise bei regelmäßigen Transaktionen oder ab einem bestimmten Vermögensbestand.
Ordergebühr: Die Ordergebühr fällt beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren an. Oft gibt es eine Grundgebühr plus mögliche Zusatzkosten (zum Beispiel ein bestimmter Prozentsatz des Ordervolumens).
Handelsplatzentgelt: Das Handelsplatzentgelt erhebt die Börse selbst. Damit sollen die Kosten für die Plattformen gedeckt werden. Die Höhe kann je nach Handelsplatz und Transaktion variieren.
Spread: Ein Spread ist die Differenz zwischen zwei Preisen. Beim Wertpapierhandel ist damit die Spanne zwischen dem Geldkurs (Kaufangebot) und Briefkurs (Verkaufsangebot) gemeint. Den Spread müssen die Anlegerinnen und Anleger zahlen. Ein enger Spread – also niedrige Kosten – deutet auf hohe Liquidität hin.
Wusstest du schon: Wenn du planst, viel zu handeln und auch kurzfristige Order zu platzieren, ist die Höhe der Ordergebühr sehr wichtig. Falls du eher einmalig und langfristig anlegen willst oder Sparpläne nutzen möchtest, sind die Kosten pro Order weniger relevant, achte dann mehr auf die Angebotsvielfalt, zum Beispiel bezüglich ETF-Sparplänen.
Welche Wertpapiere kann ich mit einem Depot und einem Broker handeln?
Jede Bank und jeder Broker bieten unterschiedliche Arten von Anlagen an. Schaue Dir unseren Broker-Vergleich daher detailliert an, dort findest Du wichtige Informationen zu den jeweiligen Angeboten wie ETF-Sparpläne, Aktienfonds, ETFs und Aktienhandel. Grundsätzlich kannst du in einem Depot alle Arten von Wertpapieren handeln:
- Aktien
- Anleihen
- ETFs (Exchange Traded Funds; börsengehandelte Indexfonds)
- Fonds
- Kryptowährungen
- Optionsscheine
- Zertifikate
- Derivate
- ETCs (Exchange Traded Commodities; börsengehandelte Rohstoffe)
Auch internationale Börsen und Fremdwährungen werden häufig unterstützt. In unserem Broker-Vergleich siehst du, welche Wertpapiere die ausgewählten Broker anbieten.
Wie finde ich den richtigen Broker für mein Depot?
Die Auswahl an Depots ist groß. Daher ist es oft schwer, aus der Fülle an Angeboten die passende Bank beziehungsweise den passenden Broker zu finden. Das liegt mitunter daran, dass viele Anbieter bei ihren Depots unterschiedliche Anlageschwerpunkte setzen. Vergleiche daher nicht nur die Depot-Kosten und die Kosten pro Order allgemein, sondern suche gezielt nach den günstigsten Konditionen für deine geplante Anlage.
Folgende Schritte helfen dir beim Vergleich der Broker weiter:
Schritt 1: Definiere deine Anforderungen
Dafür kannst du dir diese Fragen stellen:
- Was willst du anlegen und wie willst du handeln?
- Wie häufig planst du, Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen?
- Willst du eher kurzfristig und oft handeln oder eher einmalig Geld anlegen?
- Willst du ETF-Sparpläne nutzen?
- Legst du Wert auf eine Filialbank oder genügt dir ein Online-Zugang?
Schritt 2: Vergleiche die Kosten
Die Kosten für die Führung des Depots und vor allem die Kosten für die einzelnen Transaktionen (Order) beeinflussen deine Rendite. Vergleiche daher alle anfallenden Depot-Kosten. Viele Anbieter erheben für die Führung des Depots zwar keine Kosten, Gebühren für Order werden jedoch immer erhoben. Je häufiger du Order platzierst, desto mehr fallen diese Kosten ins Gewicht. Vernachlässige daher nicht den Kostenvergleich beim Broker-Vergleich.
Schritt 3: Achte auf Benutzerfreundlichkeit und Service
Bevorzugst du den persönlichen Service einer Bank oder einen reinen Online-Broker? Willst du über die Website handeln oder lieber per App? Du solltest dich bei den jeweiligen Anbietern umsehen und überprüfen, wie übersichtlich die Seiten sind. Anhand von Online-Bewertungen wie beispielsweise auf Trustpilot und im Apple-App-Store beziehungsweise Google-Play-Store findest du schnell heraus, ob der Kundenservice gut ist – und ob es möglicherweise andere Probleme gibt.
Wie eröffne ich ein Depot?
Die meisten Banken und Broker bieten die Depoteröffnung im Online-Verfahren an. Dafür benötigen sie deine Informationen. Das sind:
- Name
- Geburtsdatum
- Staatsangehörigkeit
- Adresse
- Kontaktmöglichkeiten
- Steuer-Identifikationsnummer
Gegebenenfalls werden auch Angaben zu deiner Einkommenssituation fällig. Außerdem benötigst du ein Referenzkonto, über das du die Wertpapiertransaktionen abwickeln kannst.
Als nächstes folgt die Legitimation. Je nach Anbieter geht das per Post, Video oder elektronischen Personalausweis (eID). Beim Post-Ident-Verfahren musst du dich mit einem gültigen Ausweisdokument in einer Postfiliale ausweisen. Dort wird deine Identität für die Bank bestätigt. Einige Tage später erhältst du per Post alle Dokumente und Daten fürs Online-Depot.
Beim Video-Ident-Verfahren erfolgt die Legitimation per Webcam gegenüber einer dafür geschulten Person. Das dauert oft nur wenige Minuten. Voraussetzung dafür sind ein internetfähiges Gerät mit Webcam und Mikrofon sowie eine stabile Internetverbindung.
Die eID kannst du allein umsetzen. Dafür musst du deinen Ausweis mit Online-Ausweisfunktion über eine Identifizierungsapp an ein Smartphone mit NFC Funktion halten.
Beachte: Seit 2018 muss jede Neukundin und jeder Neukunde Angaben über die bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren machen.
Kann ich auch ein Depot für meine Kinder eröffnen?
Ja, das ist möglich – und sogar sinnvoll. Kinder können allerdings erst ab ihrem 18. Lebensjahr selbst ein Depot eröffnen. Bis dahin muss das der oder die Erziehungsberechtigte oder ein gesetzlicher Vormund in ihrem Namen erledigen. Manche Banken (zum Beispiel die ING) bieten sogar ein Juniordepot extra für Minderjährige an. Mehr zum Thema Kinderdepot findest du in unserem Kinder-Depotvergleich.
Warum ein Depot fürs Kind von Vorteil ist? Zum einen kümmerst du dich um die finanzielle Zukunft deines Kindes, zum anderen könnt ihr als Familie vom Sparerfreibetrag profitieren. Den gibt es nicht nur für Erwachsene (1.000 Euro pro Person), sondern auch für Kinder in gleicher Höhe.
Das bedeutet: Kapitalerträge bis zu 1.000 Euro sind steuerfrei. Um den Freibetrag zu nutzen, müsst ihr einen Freistellungsauftrag bei der jeweiligen Bank erteilen.
Zur Veranschaulichung: Gehen wir davon aus, du benötigst jeden Monat nur einen Teil vom Kindergeld. 100 Euro bleiben übrig. Wenn du diese 100 Euro nun ab der Geburt des Kindes monatlich in einen ETF-Sparplan mit durchschnittlich 6,3 Prozent Rendite steckst, kommen in 18 Jahren etwa 39.247 Euro zusammen (Quelle: iShares-Sparplanrechner). Diese Summe erreichst du weder mit Tagesgeld noch Festgeld.
Fazit - Den richtigen Broker finden per Broker-Vergleich
Nicht nur die Wahl der richtigen Wertpapiere (Aktien, ETFs, Anleihen, ETF-Sparpläne) ist entscheidend für den Erfolg deiner Anlagen, sondern auch die Wahl des richtigen Brokers. Mit unseren aktuellen Tipps und unserem Broker-Vergleich helfen wir dir, die richtige Entscheidung zu treffen. Nutze dieses kostenlose Angebot, um die beste Bank oder den besten Online-Broker zu finden.
Für die Suche nach einem Broker mit speziellem Fokus stehen dir zusätzlich folgende Vergleiche zur Verfügung: Der ETF-Sparplan-Broker und der Kinderdepot-Vergleich. Zusätzlich bieten wir einen Krypto-Broker-Vergleich, der sich auf Anbieter mit Handel in Kryptowährungen filtert, sowie einen Neo-Broker-Vergleich.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Wertpapierdepot
Wie sicher ist ein Depot?
Die Wertpapiere, die deine Bank oder dein Broker für dich in einem Depot verwahrt, bleiben dein Eigentum. Die Papiere werden von der Depotbank lediglich treuhänderisch verwaltet. Sollte das Institut Insolvenz anmelden, hast du daher einen Anspruch auf Herausgabe der verwahrten Wertpapiere.
Ähnliches gilt, wenn du dein Vermögen in Investmentfonds angelegt hast, und die Investmentanteile bei der Fondsgesellschaft verwahrt werden. Auch hier gehören die verwahrten Investmentanteile im Pleitefall nicht zur Insolvenzmasse der Gesellschaft, sondern müssen an dich herausgegeben werden. Für beide Fälle gilt: Du musst deine Ansprüche schriftlich beim Insolvenzverwalter geltend machen.
Guthaben, das auf dem Referenzkonto des Depots geparkt ist, wird – sofern es sich um ein Konto bei einer in Deutschland zugelassenen Bank handelt – von der gesetzlichen Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Person und Bank geschützt. Eine entsprechende Einlagensicherung gilt auch EU-weit. In die Einlagensicherung sind auch Festgeld- und Tagesgeldkonten inbegriffen.
Was ist besser: börslicher oder außerbörslicher Handel?
Du musst Wertpapiere nicht zwangsläufig an einer Börse handeln. Die meisten Online-Banken und Broker bieten auch den außerbörslichen Handel (Direkthandel) an. Dabei kannst du über eine spezielle Ordermaske eine Preisanfrage für ein bestimmtes Wertpapier stellen. Der jeweilige Handelspartner des Online-Brokers teilt dir dann einen unverbindlichen Preis mit. Innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne – also von Sekunden –kannst du dich für oder gegen die Order entscheiden. Falls du dem Preis zustimmst, wird die Order sofort zum vereinbarten Preis ausgeführt.
Ein großer Verteil beim außerbörslichen Handel: Du sparst dir das Handelsentgelt der Börse. Außerdem bieten Online-Broker den außerbörslichen Handel mit gewissen Handelspartnern zu vergünstigten Ordergebühren an. Ein weiterer Vorzug gegenüber dem Börsenhandel: Wertpapiergeschäfte können auch außerhalb der offiziellen Börsenhandelszeiten getätigt werden.
Der größte Nachteil ist jedoch: Es gibt keine Börsenaufsicht, die die Transaktionen überwacht. Außerdem hast du oft keine Möglichkeit, das Orderbuch einzusehen. Das macht den außerbörslichen Handel weniger transparent – und anfälliger für Betrug. Wir raten dir davon ab.
Tipp: Probier dich mit einem Musterdepot aus
Ein Musterdepot ist kein echtes Depot. Das bedeutet: Alle Transaktionen sind fiktiv. Die virtuellen Käufe und Verkäufe orientieren sich aber an den echten Börsenkursen. Börsenneulinge können auf diese Weise den Handel mit Wertpapieren üben – ohne reale Verluste zu erleiden. Aber auch für erfahrene Anlegerinnen und Anleger können Musterdepots nützlich sein, etwa um bestimmte Anlagestrategien ohne Risiko durchzuspielen.
💎 Tipp: Wenn du beim Wertpapierhandel Neuland betrittst und dich erstmal ausprobieren möchtest, kannst du zunächst ein kostenloses Musterdepot eröffnen. Damit kannst du fiktiv Wertpapiere kaufen und verkaufen, ohne dass du ein echtes Risiko eingehst.
