Apple erhöht App-Store-Preise in Euro-Ländern und Asien

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Bangalore/Stockholm (Reuters) - Der US-Technologieriese Apple wird die Preise in seinem App Store ab nächsten Monat in etlichen Ländern erhöhen.

Apps und In-App-Käufe würden in allen Ländern, die die Euro-Währung verwendeten, sowie in Polen, Schweden, Japan, Malaysia, Pakistan, Südkorea, Vietnam und Chile teurer, kündigte das Unternehmen an. Die neuen Preise, mit Ausnahme automatisch verlängerbarer Abonnements, würden am 5. Oktober in Kraft treten. Für einige Länder wie Vietnam sei die Preiserhöhung fällig geworden aufgrund neuer Vorschriften zur Erhebung von Steuern bei Verbrauchern, hieß es.

Ein rapider Anstieg der Inflation, der Zinssätze und Energiepreise hat zudem den Yen, den Euro und die Währungen in einigen Schwellenländer zum Dollar gedrückt. Der Euro ist dabei auf den tiefsten Stand seit zwei Jahrzehnten gefallen und dümpelt derzeit um die Parität zum Dollar.

Apple will sich unabhängiger von der Entwicklung von Smartphones machen und sein Dienstleistungsgeschäft, zudem auch die App-Stores gehören, ausbauen. Der Bereich ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und erzielt inzwischen einen Umsatz von 20 Milliarden Dollar im Quartal.

(Bericht von Maria Ponnezhath in Bangalore und SupanthaMukherjee in Stockholm, geschrieben von Anneli Palmen, redigiert von Ralf Banser; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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