Fielmann erreicht Renditeziel nach Zukäufen 2025 noch nicht

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München (Reuters) - Europas größte Augenoptik-Kette Fielmann wächst weiter kräftig, wird bei der Rendite aber von den Zukäufen in den USA eingebremst.

Im ersten Halbjahr sei der Umsatz wie erwartet um zwölf Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag vor der Hauptversammlung mit. Das operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte sich um rund 14 Prozent auf 235 bis 240 (Vorjahr: 208) Millionen Euro, die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) stieg damit auf 21,6 von 21,2 Prozent. Die im Mittleren Westen der USA übernommene Augenoptik-Kette Shopko Optical mit 140 Filialen wird seit 1. Juli in die Fielmann-Bilanz einbezogen.

Das Unternehmen hatte deshalb schon Anfang des Monats die Umsatzprognose für das laufende Jahr auf 2,3 von 2,2 Milliarden Euro angehoben. Allerdings ist das US-Geschäft bisher nicht so profitabel wie das europäische. In Europa liegt die operative Rendite (Ebitda-Marge) in diesem Jahr "dank treuer Kunden" und eines Sparprogramms bei rund 23 Prozent, konzernweit etwa auf dem Vorjahresniveau von 20,8 Prozent.

Für das kommende Jahr hatte Fielmann bisher eine Marge von 25 Prozent in Aussicht gestellt. In Europa sei das weiterhin erreichbar - einschließlich der Töchter in den USA werde sie aber nur bei rund 24 Prozent liegen, erklärte der Vorstand. "Fielmann USA hat eine geringere Ebitda-Rendite als die Fielmann-Gruppe, wird diese in den Jahren 2024 und 2025 aber deutlich ausbauen", hieß es in der Mitteilung.

(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)