Bitcoin-Zyklus-Tops und Bärenmarkt-Tiefs strategisch angehen
Alexander Mayer

Jeder der bisher stattgefundenen Bitcoin-Zyklen hatte zwei maßgebliche Momente, die über den Aufbau oder den Verlust von Vermögen bei vielen Krypto-Investoren entschieden haben: Das jeweilige Bitcoin-Zyklus-Top und Zyklus-Tief. Es ist unmöglich, diese Marktphasen genau zu timen, aber es gibt immerhin ein paar belastbare Orientierungspunkte, die Anlegern helfen können.
Nachdem wir uns in der letzten Ausgabe mit dem Thema Decentralized Finance und der Generierung von passivem Einkommen via Staking auseinandergesetzt haben, legen wir in dieser Ausgabe den Fokus auf die Faktoren, Signale und Orientierungspunkte, die dabei helfen können, den Bitcoin-Zyklus zumindest ungefähr einzuordnen.
Die Bitcoin-Zyklen aufgeschlüsselt
Bitcoin hat sich bisher in einem klar erkennbaren Vierjahres-Zyklus bewegt, dessen Beschaffenheit wir bereits in der dritten Ausgabe der „Krypto-Chance“ besprochen haben. Diese Zyklen waren stark angelehnt an das Bitcoin-Halving, welches alle vier Jahre stattfindet und die Neuerzeugungsrate von Bitcoin halbiert. Historisch betrachtet traten die jeweiligen Zyklus-Tops bisher etwa 12 bis 18 Monate nach einem Halving auf. Die Bärenmarkt-Tiefs folgten bisher meist etwa 12 Monate nach dem erreichten Top.

Bildquelle: TradingView
Diminishing Returns: Die sinkende Rendite jedes Zyklus
Ein weiteres Merkmal der Bitcoin-Zyklen ist, dass mit jedem Zyklus die Renditen geringer werden, während auch die Rückschläge weniger stark ausfallen. In den frühen Jahren explodierte der Kurs um das 500-Fache, im Zyklus 2017 „nur“ noch um das 100-Fache, und im letzten Anstieg bis Ende 2021 lag das Multiple bei rund 20.
Diese Entwicklung wird als „Diminishing Returns“ bezeichnet – also abnehmende Erträge. Grund dafür ist die zunehmende Marktreife: Mit jeder Verdopplung des Kapitals sinkt das prozentuale Wachstumspotenzial. Gleichzeitig stabilisieren sich die Kursbewegungen, weil mehr institutionelle und langfristig denkende Investoren beteiligt sind.
Auch im aktuellen Zyklus zeigt sich dieses Muster: Das Tief im November 2022 lag bei rund 15.500 Dollar, während Bitcoin im Spätsommer 2025 auf über 126.000 Dollar stieg. Das entspricht einem Faktor von etwa acht – ein deutlich kleinerer, aber stabilerer Anstieg, da die Volatilität auf dem Weg nach oben insgesamt geringer ausgefallen ist als in den vergangenen Zyklen.
Hinweis: Dieses Format gibt es auch als Videoausgabe auf dem onvista Youtube-Channel. Hier findest du die bisherigen Ausgaben.
Was kennzeichnet ein Bitcoin-Zyklus-Top?
Ein Zyklus-Top entsteht selten aus heiterem Himmel. Typischerweise verdichten sich mehrere Signale:
- On-Chain-Daten zeigen, dass viele Coins mit hohen Gewinnen bewegt werden.
- Die Marktstimmung kippt in grenzenlosen Optimismus – neue Allzeithochs, mediale Dauerpräsenz und Schlagzeilen über „das Ende des Bärenmarkts für immer“.
- Langfristige Halter beginnen, ihre Bestände zu veräußern – meist schrittweise und ohne den Preis zu sehr zu bewegen, da große Bewegungen oft über OTC-Märkte abgewickelt werden (Over the Counter – nicht via Börsen-Orderbuch mit starker Preisbeeinflussung).
- Schließlich verändert sich oft das makroökonomische Umfeld – etwa, wenn die Notenbanken von einer lockeren zu einer restriktiveren Geldpolitik übergehen, wie Ende 2021.
All das muss zusammen betrachtet werden, um ein realistisches Bild zu bekommen. Kein einzelnes Signal markiert das Top – aber das Zusammenspiel liefert wertvolle Hinweise. Gleichzeitig darf man sich nicht zu sehr auf vergangene Zyklus-Dynamiken als weiterhin verlässliche Signale verlassen. Ein Novum in diesem Zyklus ist nicht die Tatsache, dass Longterm-Holder verkaufen – das ist historisch typisch –, sondern das Ausmaß und die Dauer der Distribution seit 2024, die bemerkenswert hoch sind. Dieses Angebot wird jedoch von einer neuen Käuferschaft absorbiert: den institutionellen Investoren, die über ETFs oder Bitcoin-Treasury-Unternehmen in den Markt einsteigen.

Diese Grafik zeigt die Gesamtmenge des im Umlauf befindlichen Bitcoin-Angebots, die in den Wallets langfristiger "Holder” liegt. – Quelle: https://www.bitcoinmagazinepro.com/charts/long-term-holder-supply/
Als Longterm-Holder werden Marktteilnehmer klassifiziert, die ihre Bitcoin-Bestände seit mindestens 155 Tagen halten. Bereits Ende 2023 startete die erste große Abverkaufswelle in diesem Zyklus, gefolgt von einer weiteren ab September 2024. Die aktuelle Verkaufswelle spielt sich seit Juli 2025 aus. Die Verkäufer sind überwiegend Marktteilnehmer, die mindestens seit dem letzten Zyklus aktiv sind, teilweise jedoch schon deutlich länger. Gleichzeitig baut die Kohorte institutioneller Käufer schrittweise eine neue Kategorie von Longterm-Holdern auf, die in diesem Zyklus maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Volatilität im Vergleich zu früheren Zyklen gesunken ist.
Die wichtigsten On-Chain-Indikatoren
Die Blockchain selbst enthält eine Fülle von Informationen, die Rückschlüsse auf Marktphasen zulassen. Die folgenden Kennzahlen gelten dabei als besonders aussagekräftig:
MVRV-Z-Score: Dieses Maß vergleicht den aktuellen Marktwert (Market Cap) mit der sogenannten Realized Cap – also dem Wert aller Coins basierend auf ihrem letzten Transaktionspreis. Ein hoher Z-Wert zeigt an, dass viele Coins deutlich im Gewinn sind – eine klassische Überhitzung.

Der Bitcoin MVRV Z-Score misst in einem einzigen Wert, wie stark der aktuelle Bitcoin-Preis im Verhältnis zum „fairen Wert“ (dem realisierten Wert) über- oder unterbewertet ist, um potenzielle Marktspitzen und Tiefpunkte zu erkennen. – Bildquelle: https://www.bitcoinmagazinepro.com/charts/mvrv-zscore/
Derzeit ist der MVRV-Z-Score noch weit von einer Überhitzung entfernt.
Puell Multiple: Hier werden die täglichen Einnahmen der Miner (in Dollar) mit ihrem Jahresdurchschnitt verglichen. Extrem hohe Werte signalisieren, dass Miner außergewöhnlich profitabel sind – und tendenziell verkaufen.

Das Puell Multiple vergleicht die aktuellen Einnahmen der Bitcoin-Miner (in Dollar) mit ihrem langfristigen Durchschnitt, um zu beurteilen, ob der Markt überhitzt ist oder sich in einer Unterbewertungsphase befindet. – Bildquelle: https://www.bitcoinmagazinepro.com/charts/puell-multiple/
Auch das Puell Multiple signalisiert aktuell noch keine breite Verkaufswelle aus dem Mining-Sektor.
Pi-Cycle-Top-Indikator: Ein populäres Modell, das zwei gleitende Durchschnitte kombiniert – den 111-Tage-Durchschnitt und den zweifachen 350-Tage-Durchschnitt. Kreuzen sie sich stark steigend, markierte das in der Vergangenheit oft den Bereich eines Tops – etwa im April 2021.

Der Pi Cycle Top Indicator ist ein On-Chain-Indikator, der potenzielle Bitcoin-Markttops erkennt, indem er zwei gleitende Durchschnitte (den 111-Tage- und den 350-Tage-Durchschnitt, letzterer mit Faktor 2) vergleicht und ein Markttop signalisiert, wenn sich beide Linien kreuzen. – Bildquelle: https://www.bitcoinmagazinepro.com/charts/pi-cycle-top-indicator
Auch der Pi-Cycle-Top-Indikator ist aktuell noch weit von einem Top-Signal entfernt.
Darüber hinaus existiert eine ganze Palette weiterer Metriken. Ihre Aussagekraft entsteht aber erst im Zusammenspiel und weniger durch einzelne Extremwerte. Weitere wichtige Kennzahlen sind beispielsweise die Anzahl aktiver Adressen, die Höhe der übertragenen Werte oder die Bewegungen langfristiger und kurzfristiger Holder. Sie helfen dabei, Trends wie Akkumulation, Distribution, Stressphasen oder profitables bzw. unprofitables Verhalten der Anleger zu erkennen. Kombiniert man diese Daten mit Preisentwicklung, Liquidität an Börsen und Makrofaktoren, ermöglichen On-Chain-Metriken eine differenzierte Einschätzung darüber, ob ein Markt überhitzt ist, sich in einer frühen Akkumulationsphase befindet oder potenziell vor einer Trendwende steht. Das Lokalisieren eines genauen Zyklus-Tops oder des Bärenmarkt-Tiefs bleibt trotzdem eine schwierige Aufgabe.
Das Makro-Umfeld als entscheidender Faktor
Kein Bitcoin-Zyklus spielt sich im luftleeren Raum ab. Globale Liquidität, Zinsen und Kapitalflüsse sind heute ebenso relevant wie On-Chain-Daten. Der Liquiditätszyklus, der in der dritten Ausgabe bereits ausführlich beschrieben wurde, bleibt ein entscheidender Faktor für die Bitcoin-Preisentwicklung. Dieser wiederum wird stark durch die geld- und fiskalpolitischen Entwicklungen angetrieben.
Neben einem Großteil der weltweit relevantesten Zentralbanken ist seit diesem Jahr auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in die nächste geldpolitische Lockerungsphase übergegangen. Die Bank hat bereits mehrere Zinssenkungen vorgenommen, einige weitere werden vom Markt in den nächsten Monaten erwartet. Gleichzeitig hat die Fed für den 1. Dezember 2025 das Ende des Abbaus ihres Balancesheets angekündigt – ein Faktor, der dem Markt bisher Liquidität entzogen hat. Erste Äußerungen der Notenbanker deuten zudem darauf hin, dass die Fed bald wieder mit dem Zukauf von Wertpapieren beginnen könnte, um den Markt mit ausreichender Liquidität zu versorgen. Die vermehrte Nutzung der Standing Repo Facility (SRF) der Fed durch US-Geschäftsbanken seit Oktober 2025 deutet auf einen Mangel an Liquidität im System hin.

Zum ersten Mal seit der Repo-Krise im Jahr 2019 sind US-Geschäftsbanken gezwungen, die Repo Facility der Fed aufgrund von Liquiditätsengpässen in relevanter Höhe in Anspruch zu nehmen. – Bildquelle: https://fred.stlouisfed.org/series/RPONTSYD#
Die Standing Repo Facility der Federal Reserve ist ein ständiges Liquiditätsinstrument, das Banken und ausgewählten Geldmarktakteuren ermöglicht, kurzfristig Staatsanleihen oder andere hochwertige Sicherheiten gegen sofortige Dollar-Liquidität an die Fed zu „verpfänden“. Die Notenbank kauft diese Wertpapiere im Rahmen eines Repos faktisch temporär und verkauft sie am nächsten Tag zurück. Ziel der SRF ist es, Spitzen im Geldmarkt zu glätten, sicherzustellen, dass der kurzfristige Zinssatz nicht ungewollt über den Zielbereich der Fed steigt, und das Finanzsystem stabil mit Liquidität zu versorgen – ohne dass eine permanente Ausweitung der Bilanz notwendig ist.
Die zunehmende Schuldenlast der US-Regierung erzeugt jedoch perspektivisch den Bedarf nach einer großen Menge neuer Nachfrage für Anleihen, die der Markt nicht hergeben kann. Das setzt das Fundament dafür, dass die Fed weitere Maßnahmen ergreifen muss, um genügend Liquidität zu gewährleisten.
Ein weiterer fundamentaler, makroökonomischer Treiber besteht in der wachsenden institutionellen Nachfrage nach Bitcoin und anderen Krypto-Assets. Bitcoin hat sich zunehmend als attraktive Alternative in den Portfolios vieler Marktteilnehmer positioniert, um sich vor den systemischen Risiken des Dollars abzusichern. Gleichzeitig wird die wachsende Nachfrage von dieser Seite durch eine konstruktive regulatorische Entwicklung in den USA und anderen Teilen der Welt gefördert.
Stimmung als Zyklusbarometer
Ein verlässliches, wenn auch schwer messbares Signal ist die Marktpsychologie. In der Endphase eines Bullenmarkts hat in der Vergangenheit stets eine euphorische Spitze stattgefunden:
- Social Media explodiert vor Kursprognosen,
- Memecoins und Nebenwerte übertreffen Bitcoin,
- und selbst Nicht-Krypto-Anleger wollen plötzlich „dabei sein“.
Wer schon länger im Markt ist, erkennt diese Dynamik wieder – sie kündigt meist die heiße Endphase an. Die Narrative klingen dann oft gleich: „Diesmal ist alles anders“, „Super-Zyklus“ oder „Jetzt kommt das institutionelle Zeitalter“. Historisch betrachtet sind genau das die gefährlichsten Worte im Krypto-Markt.
Aktuell lässt sich kein klares Stimmungsbild zeichnen. Während es die üblichen bullischen Prognosen der größten Bitcoin-Befürworter gibt, herrscht gleichzeitig in weiten Teilen des Marktes ein durchaus starker Pessimismus, dass das Top in diesem Zyklus bereits erreicht worden ist. Vor allem die in diesem Zyklus enttäuschende Performance des Altcoin-Marktes hat viele Marktteilnehmer vor den Kopf gestoßen, während der neu eingestiegene institutionelle Sektor über den Zyklusverlauf hinweg strategische Bitcoin-Investitionen getätigt und diese durch Hedging abgesichert hat – weit weniger emotional und strukturierter im Ablauf.
Kann man ein Top wirklich erkennen?
Die ehrliche Antwort lautet: Nein. Niemand weiß exakt, wann der Höhepunkt erreicht ist. Doch Anleger können Wahrscheinlichkeiten gewichten. Wenn mehrere On-Chain-Indikatoren Extremzonen erreichen, die Marktstimmung euphorisch ist und gleichzeitig die makroökonomische Situation zu kippen beginnt, steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass das Top naht.
Ein pragmatisches technisches Kriterium: Fällt Bitcoin langfristig unter seinen 200-Tage-Durchschnitt und das sogenannte Bull Market Support Band (bestehend aus dem einfachen 20-Wochen-Trend und dem exponentiellen 21-Wochen-Trend) – und schließen zwei Monatskerzen darunter –, dann war das Top in der Vergangenheit meist schon erreicht.

Bildquelle: TradingView
Eine einhundertprozentige Aussagekraft haben jedoch auch die charttechnischen Indikatoren nicht, wie vor allem dieser Zyklus gezeigt hat: Bitcoin hat seit 2023 bereits mehrere Phasen durchlaufen, in denen der Kurs beide Bullenmarkt-Indikatoren gebrochen hat, jedoch trotzdem nicht in einen Bärenmarkt abgedriftet ist. Diese Phasen waren geprägt durch mehrmonatige Abwärtskonsolidierungen, jedoch ohne den extremen Kursverfall wie er in vergangenen Bärenmärkten üblich war.
Bärenmarkt-Tiefs: Welche Kriterien gibt es?
Auch was Bärenmarkt-Tiefs angeht, zeigt ein Blick in die Vergangenheit wiederkehrende Muster. In früheren Zyklen markierte häufig der 200-Wochen-Trend den Boden eines Bärenmarktes – mit Ausnahme des letzten Zyklus, als der Zusammenbruch mehrerer großer Krypto-Projekte für einen Fall unter diesen Trend und eine mehrmonatige Seitwärtsphase knapp unterhalb des 200-Wochen-Trends gesorgt hatte.

Bildquelle: TradingView
Im Sommer 2022 hatten bereits das ausgerufene Bitcoin-Mining-Verbot in China sowie der Zusammenbruch des Terra-Luna-Projekts und dessen Stablecoin für einen Absturz bis an die Marke von 20.000 Dollar gesorgt – das alte Allzeithoch aus dem 2017er-Zyklus.
Der Fall der US-Skandalbörse FTX im vierten Quartal 2022 hat zu einer finalen Kapitulation und einem Rutsch unter das letzte Allzeithoch bis an die Marke von 15.000 Dollar geführt. Dies hat ebenfalls ein Novum markiert, da das jeweilige Allzeithoch aus dem vorherigen Zyklus bis zu diesem Punkt nicht wieder erreicht worden war.
Ähnliche Muster finden sich in den Jahren 2018 und 2014: lange Phasen der Seitwärtsbewegung am Tiefpunkt, gefolgt von einem finalen Schlag nach unten. Auch damals diente der 200-Wochen-Trend als Orientierung.
Im Einklang mit den „Diminishing Returns“ ist auch bei den Kursrückgängen zu beobachten, dass sie prozentual zurückgehen. Im Jahr 2011 waren es 91 Prozent vom Hoch zum Tief, im Jahr 2014 betrug das Minus 82 Prozent, im Jahr 2018 waren es 81 Prozent und im letzten Bärenmarkt 2022 hat der Rückgang vom Hoch zum Tief 75 Prozent betragen.
Psychologische Marken spielen eine ebenso große Rolle: Die vorherigen Zyklus-Hochs haben in den folgenden Bärenmärkten eine wichtige Unterstützung dargestellt. Im letzten Zyklus hat Bitcoin jedoch auch mit dieser Dynamik gebrochen und ist unter sein letztes Zyklus-Allzeithoch gefallen – der Markt konnte sich jedoch darunter stabilisieren.
Ein weiterer wichtiger Orientierungspunkt bleibt der langfristige Aufwärtstrend seit dem Bärenmarkt-Boden aus dem Jahr 2018, der durch den Corona-Crash im März 2020 und den Bärenmarkt-Boden aus dem Jahr 2022 bestätigt wurde. Dieser Aufwärtstrend verläuft aktuell um den Unterstützungsbereich um das letzte Zyklus-Hoch aus dem Jahr 2021.

Bildquelle: TradingView
Nimmt man das in diesem Zyklus von Experten am häufigsten genannte Kursziel von 150.000 Dollar als mögliches Bitcoin-Zyklus-Top an, lässt sich daraus ein mögliches Korrekturszenario ableiten. Extrapoliert man von diesem Niveau einen möglichen Drawdown bis zu den charttechnischen Unterstützungen, die als Boden plausibel erscheinen, ergibt sich ein prozentualer Rückgang von gut 60 Prozent. Damit würde die Korrektur der extremen Volatilität früherer Zyklen entsprechen. Gleichzeitig fügt sich dieser Rückgang in die bereits beschriebene Dynamik sinkender prozentualer Verluste ein, da in diesem Zyklus eine sehr große Menge an Kapital in Bitcoin geflossen ist. In absoluten Zahlen wäre eine solche Korrektur zwar extrem, prozentual würde sie jedoch weniger stark ausfallen als in früheren Marktphasen.
Was die Vergangenheit für die Zukunft bedeutet
Mit jedem Zyklus wird Bitcoin volatiler in Dollar-Beträgen, aber stabiler im prozentualen Ausschlag. Die großen Rückgänge schrumpften von über 90 Prozent auf zuletzt etwa 75 Prozent. Der Markt reift – und die institutionelle Beteiligung dämpft Extreme auf beiden Seiten.
Dennoch bleibt der wichtigste Faktor die Psychologie. Gier und Angst treiben die Kurse stärker als jede Kennzahl. Deshalb sollte das Ziel nicht sein, Tops oder Tiefs zu treffen, sondern Szenarien zu managen – also gestaffelt zu kaufen und zu verkaufen, wenn sich Cluster von Signalen verdichten.
Ein Zyklus-Top lässt sich nicht exakt bestimmen, ein Bärenmarkt-Tief ebenso wenig. Doch wer die zentralen Orientierungspunkte kennt – On-Chain-Cluster, Marktstimmung, Makro-Impulse und technische Trends – kann sich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auf der richtigen Seite des Zyklus positionieren.
Bitcoin-Zyklen strategisch angehen mit BISON App
Die diversen in dieser Ausgabe beschriebenen Faktoren zeigen, dass ein Bitcoin-Zyklus sich zumindest grob einordnen lassen kann. Doch selbst wenn man die wichtigsten Signale kennt – On-Chain-Indikatoren, Marktstimmung, Liquiditätsphasen oder technische Trendlinien – bleibt eine Erkenntnis: Der ideale Zeitpunkt für Kauf oder Verkauf lässt sich nie präzise treffen.
Als effiziente Lösung bietet sich ein strategischer Ansatz an, der in jedem Zyklus funktioniert und Anlegern hilft, rational zu bleiben: ein systematischer, gestaffelter Aufbau oder Abbau von Positionen. Und für diese Herangehensweise eignet sich die BISON App besonders gut.
DCA – Dollar-Cost-Averaging
Einer der bewährtesten Ansätze im Umgang mit volatilen Assetklassen ist Dollar-Cost-Averaging (DCA) – also das regelmäßige Investieren unabhängig vom aktuellen Kurs. Statt zu versuchen, ein Top oder Tief zu erwischen, wird die Positionsgröße über die Zeit strategisch verteilt.
Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile, gerade im Kontext der Bitcoin-Zyklen:
- Reduzierung emotionaler Fehlentscheidungen: Wenn Marktstimmung und Medienberichte ausschlagen, hilft ein fixer Plan, rational zu bleiben.
- Nutzung des natürlichen Zyklusverlaufs: Rückgänge in Konsolidierungs- oder Bärenmarktphasen führen automatisch zu günstigeren Durchschnittspreisen.
- Flexibel je nach Marktphase anpassbar: DCA kann in Akkumulationsphasen verstärkt und in späten Zyklusphasen reduziert oder komplett umgekehrt werden, um Gewinne gestaffelt zu realisieren.
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Automatisierte Sparpläne – ideal für DCA
Mit den Sparplan-Funktionen von BISON lassen sich regelmäßige Käufe bequem einstellen. Anleger können:
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Das macht DCA zu einem praktischen Werkzeug, um die in dieser Ausgabe beschriebenen Marktphasen – frühe Akkumulation, Überdehnung, Konsolidierung – strukturiert zu begleiten.
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