
Nach einem deutlichen Zugewinn am Vortag hat der deutsche Leitindex Dax am Donnerstag moderat schwächer eröffnet. Nach den ersten Handelsminuten betrug das Minus beim Dax 0,3 Prozent, er notierte damit bei 25.202 Punkten. Eine festere Wall Street sowie deutliche Zugewinne an den asiatischen Märkten stützten den Dax nicht.
Mit in der Spitze 25.315 Punkten hatte der Dax tags zuvor wieder einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit rückte er zugleich näher an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten heran, das ebenfalls aus diesem Jahr stammt.
Die wichtigsten US-Indizes hatten sich am Mittwoch erholt. Ihr Niveau zum europäischen Handelsende konnten sie aber nicht ganz halten. Dies lag vor allem daran, dass die US-Notenbank im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben
Airbus-Prognose belastet Aktie deutlich
Beim Flugzeugbauer Airbus bemängelten Marktteilnehmer den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber doch deutlich unter den Erwartungen liege. Im frühen Handel verloren die Titel 4,7 Prozent. Zu den Jahreszahlen von Krones sagte ein Händler, sie seien schwächer als ohnehin befürchtet. Positiver äußerte er sich zum Ausblick des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers. Die Aktie büßte rund ein Prozent ein.
Abwärts um 4,8 Prozent ging es auch für Flatexdegiro trotz Dividendenerhöhung. Die Dividendenrendite sei allerdings immer noch niedrig, hieß es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des Online-Brokers für 2026 unter der Erwartung.
Für den Mobilfunkanbieter Freenet senkte die UBS den Daumen und rät zum Verkauf. Die Titel rutschen um gleich 7,3 Prozent ab. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS dagegen legten um 3,5 Prozent zu, hier rät die UBS zum Kauf. Eine Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia gab den Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb, das Plus betrug 1,3 Prozent.








