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Bitcoin vs. Gold

Der onvista-Börsenfuchs
Bitcoin vs. Gold

Hallo Leute! Die jüngsten irren Kurssprünge kryptischer Währungen haben mich an die Zeit erinnert, als ich noch zu den Skatspielern gehörte. „18,20 - nur nicht passen“ wurde Mitte der 1960er Jahre auch ein TV-Format. Der Bitcoin hat die 17 zwar schon mal überschritten, die 18 aber noch nicht ganz erreicht (Stand 11.08 Uhr: 16.500 Dollar). Das ist wohl nur noch ‘ne Frage der kurzen Zeit. Der Start des Chicagoer Terminhandels hat viele Skeptiker rund um den Globus ins Bullenlager getrieben. Der Preis wird nicht zuletzt deshalb ohne erkennbares Ende immer weiter nach oben gereizt. Und je höher, um so gefährlicher das Spiel. Ich gehöre jetzt zu den Warnern, was diesen Hype betrifft.

Die meisten von Euch sind ohnedies nicht euphorisch. Vorhin kamen die Ergebnisse der jüngsten Verhaltensanalyse vom Derivateverband - jetzt mit Blick aufs kommende Jahr. Tenor der DDV-Umfrage: „Renditeerfüllung wird komplizierter.“ Mehr als ein Drittel der Privatanleger in Deutschland vertritt die Ansicht, dass es in der ersten Jahreshälfte 2018 erheblich schwieriger wird, die selbstgesteckten Renditeerwartungen zu erfüllen. Für 36 Prozent der Teilnehmer gestaltet sich die Erzielung der erhofften Rendite etwas schwieriger. Somit denken 70 Prozent, und damit 8 Prozent mehr als im Vorjahr, dass sich die Umsetzung der eigenen Renditevorstellung komplizierter und mühsamer gestalten wird. 16 Prozent, ein spürbarer Rückgang gegenüber der letztjährigen Umfrage, geben an, dass es im kommenden Halbjahr eher leichter werden könnte, die eigenen Erwartungen zufriedenzustellen.

Na ja, es kann nicht schaden, einen Gang zurückzuschalten - aber gerade mit Aktien weiterzufahren. Nur erreichen mich zunehmend Fragen, ob man nicht bei Bitcoin noch einsteigen sollte - als Alternative zu Aktien oder gar Gold. Nee, Leute, auf gar keinen Fall als Alternative, sondern höchstens als spekulatives Element!

Bitcoin und Gold in einem Atemzug zu nennen, da krieg ich schon Bauchschmerzen. Denn das macht wieder einmal klar, dass viele Bundesbürger (Ihr seid ausgenommen!) viel zu wenig Grundsätzliches über Kapitalanlagen wissen (wenn überhaupt). Außerdem hängt das mit der Beobachtung zusammen, das Edelmetall zunehmend auch unter Performancegesichtspunkten ge- und verkauft wird. Mit anderen Worten: Das Interesse an Gold hängt stark von der Preisentwicklung ab. Die war im zu Ende gehenden Jahr ganz okay (nicht zuletzt als Folge des schwächeren Dollars), aber seit Monaten ist Gold eigentlich glanzlos. Und steil steigende Preise sind nicht in Sicht. Also Bitcoin als Goldersatz?

Nein und nochmals nein! Man darf doch wirklich nicht den edelsten greifbaren Wertgegenstand der Menschheitsgeschichte mit einem schwer verständlichen Konstrukt der Computernetzwerke vergleichen! Für mich bleibt Gold ein physischer Wert als Sicherheit fürs Papiergeld - egal ob die Unze 1.000 oder 1.500 Dollar kostet).

Noch ein Wort zu Bitcoin: Mitmachen ja, auf welchem Weg auch immer. Man kann inzwischen ja auch auf sinkende Preise spekulieren. Und bitte dafür kein Geld aus klassischen Kapitalanlagen abziehen!

Hinweis: Die Inhalte des „onvista-Börsenfuchs“ dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die geäußerten Ansichten geben allein die Meinung des Autors wieder.
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