Maas mahnt bei zweiter Corona-Welle bessere EU-Abstimmung an

Reuters

Ljubljana (Reuters) - Die Außenminister von Deutschland, Slowenien und Portugal, haben angesichts wieder steigender Corona-Infektionen auf dem Balkan eine entschlossene Bekämpfung der Pandemie angemahnt.

Er glaube, dass die EU-Staaten ihre Lehren aus der ersten Welle gezogen hätten, sagte Außenminister Heiko Maas am Freitag nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Slowenien und Portugal in Ljubljana. Er hoffe deshalb, dass man eine zweite Welle abwenden könne. Falls sie doch komme, wisse man als Erfahrung aus der ersten Welle, "dass wir von Anfang gut beraten sind, alle Maßnahmen europäisch zu koordinieren", sagte Maas. Es müssten nicht alle Länder das Gleiche tun, wenn sie unterschiedlich betroffen seien. "Aber die Maßnahmen müssen alle von Anfang sehr intensiv miteinander abgestimmt werden", mahnte er mit Blick auf nationale Alleingänge im März und April. Er hoffe, dass Länder, in denen es einen kurzfristigen Wiederanstieg der Infektionszahlen gebe, die Lage wieder sehr schnell unter Kontrolle bekämen.

Sein slowenische Kollege Anze Logar rechtfertigte neue Einreisebeschränkungen gegenüber Kroatien mit den höheren Infektionszahlen in einigen Ländern der Region. Oberstes Ziel müsse es sein, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die drei Außenminister hatten das Programm der sogenannten Trio-Ratspräsidentschaft besprochen. Nach Deutschland übernimmt zunächst Portugal am 1. Januar 2021 die halbjährige Ratspräsidentschaft. Dann folgt Slowenien am 1. Juli 2021.

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