ZEW-Index - Börsenprofis beurteilen Konjunktur etwas zurückhaltender

Reuters

Berlin (Reuters) - Der aufkommende Konjunkturoptimismus der Börsen-Profis hat im Juli einen leichten Dämpfer erhalten.

Das Barometer ihrer Erwartungen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in den nächsten sechs Monaten fiel im Juli auf plus 59,3 Punkte, das sind 4,1 Punkte weniger als im Juni. Das teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter Analysten und Anlegern mit. Zuvor hatte es drei Anstiege in Folge gegeben. Ökonomen hatten für Juli mit einem Rückgang auf 60 Zähler gerechnet.

"Der Ausblick für die deutsche Wirtschaft verändert sich in diesem Monat nur unwesentlich gegenüber dem Vormonat", erläuterte ZEW-Präsident Achim Wambach. Experten erwarteten nach einem sehr schlechten zweiten Quartal einen allmählichen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der zweiten Jahreshälfte und Anfang 2021.

Die Lage bewerteten die Börsianer weniger skeptisch als zuletzt. Dieses Barometer stieg um 2,2 Punkte auf minus 80,9 Zähler. Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass "ab dem dritten Quartal" wieder mit BIP-Wachstum zu rechnen ist. Die Wirtschaftsweisen um den Freiburger Professor Lars Feld gehen für das zweite Quartal allerdings von einem Minus zwischen zehn und elf Prozent aus.

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