Ceconomy überrascht mit höherer Gewinnprognose

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Frankfurt (Reuters) - Die Elektronikhandelsholding Ceconomy prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 einen höheren Gewinn als erwartet.

Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) solle 2023/24 (per Ende September) auf 290 bis 310 Millionen Euro klettern, teilte das Unternehmen am Montag mit. Vor allem das Segment West- und Südeuropa werde zur Steigerung beitragen. Im Vorjahr stand ein Ebit von 243 Millionen Euro in den Büchern, Experten hatten für das aktuelle Bilanzjahr mit 273 Millionen Euro gerechnet.

Bisher hatte die Eigner-Holding der Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn eine deutliche Verbesserung des bereinigten Ebit in Aussicht gestellt, die aus den Segmenten Deutschland, Österreich und Schweiz sowie West- und Südeuropa resultieren sollte. Der währungs- und portfoliobereinigte Gesamtumsatz soll weiter über alle Segmente hinweg leicht anziehen. Vorstandschef Karsten Wildberger hatte im vergangenen Jahr angekündigt, den operativen Ertrag (bereinigtes Ebit) aus dem Jahr 2021/22 bis zum Geschäftsjahr 2025/26 auf über 500 Millionen Euro verdoppeln zu wollen.

Im zweiten Quartal erzielte der Konzern vorläufigen Zahlen zufolge ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzwachstum von 6,5 Prozent, für das erste Halbjahr lag das Umsatzplus bei 4,8 Prozent. Beim bereinigten Ebit verzeichnete Ceconomy im abgelaufenen Quartal ein Plus von 5,0 Millionen Euro nach einem operativen Verlust im Vorjahr von 21 Millionen Euro.

Den vollständigen Geschäftsbericht legt der Konzern am 15. Mai vor.

(Bericht von Philipp Krach, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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