Ukraine - Zwei Verletzte bei neuem russischen Luftangriff auf Kiew

Reuters · Uhr

Kiew (Reuters) - Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit Raketen attackiert.

Bei dem nächtlichen Angriff seien mindestens zwei Menschen durch herabstürzende Trümmer abgeschossener Raketen verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden am Montag mit. Zudem seien Brände ausgelöst sowie Häuser und Infrastruktur beschädigt worden. Die Luftabwehr habe mehr als zehn Marschflugkörper und rund zehn ballistische Raketen abgeschossen, erklärte die Kiewer Militärverwaltung über den Kurznachrichtendienst Telegram. Fast zwei Stunden lang galt in der Nacht bis zum frühen Morgen landesweit Luftalarm.

In Kiew wurde ein Kesselhaus eines Wasserwerks beschädigt, ebenso der Eingang zu einer U-Bahn-Station, die als Luftschutzraum diente, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mitteilte. In der ganzen Stadt seien Autos in Brand geraten, auch ein Gebäude. Die Rettungsdienste hätten wegen herabgestürzter Raketentrümmer in mehrere Bezirke ausrücken müssen. Vor genau einer Woche hatte Russland mehr als 200 Raketen und Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Dabei waren sieben Menschen getötet und landesweit Energieanlagen getroffen worden. Die Regierung in Kiew sprach von dem bislang "massivsten" Angriff seit Kriegsbeginn. Russland bestreitet, Zivilisten ins Visier zu nehmen.

(Bericht von Pavel Polityuk und Valentyn Ogirenko, geschrieben von Christian Götz, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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