Unwetter-Katastrophe in Spanien - Über 200 Tote

Reuters · Uhr
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Alfafar (Reuters) - Die Zahl der Toten durch die schweren Unwetter und Überschwemmungen in Spanien ist auf 205 gestiegen.

In einem Kongresszentrum in Valencia richteten die Rettungskräfte am Freitag eine provisorische Leichenhalle ein. Die Behörden stellten sich auf weitere Tote ein, da immer noch Dutzende Menschen vermisst werden. 500 Soldaten wurden abkommandiert, um bei der Suche zu helfen und Überlebende zu unterstützen. Etwa 75.000 Haushalte waren immer noch ohne Strom.

Die Mittelmeerregion Valencia im Osten Spaniens ist am schwersten von der Katastrophe betroffen. Dort allein kamen nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 202 Menschen ums Leben. Aus Kastilien-La Mancha im Landeszentrum und Andalusien im Süden wurden drei Todesfälle gemeldet. Für Huelva im Südwesten wurde eine neue Unwetterwarnung herausgegeben.

In Valencia war am Dienstag innerhalb von acht Stunden soviel Regen gefallen wie sonst in einem ganzen Jahr. Flüsse traten über die Ufer, Straßen, Brücken und Bahnstrecken wurden zerstört. Es ist die folgenschwerste Unwetterkatastrophe in Europa seit Jahrzehnten. 1970 starben 209 Menschen bei schweren Überschwemmungen in Rumänien. 1967 kamen fast 500 Menschen bei Fluten in Portugal ums Leben.

(Bericht von David Latona, Charlie Devereux, geschrieben von Christian Rüttger. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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