CDU-Politiker Voigt zu neuem Ministerpräsidenten in Thüringen gewählt

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Erfurt/Berlin (Reuters) - Der CDU-Politiker Mario Voigt ist vom Landtag in Erfurt zum neuen Thüringer Ministerpräsidenten gewählt worden.

Auf den 47-Jährigen entfielen bei der Abstimmung am Donnerstag im ersten Wahlgang 51 Stimmen und damit eine absolute Mehrheit. Die neue Regierung aus CDU, SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kann damit ihre Arbeit aufnehmen. Die Koalition hält im neuen Landtag 44 der insgesamt 88 Mandate und ist damit um eine Stimme von einer Mehrheit entfernt. Deshalb haben die neuen Regierungsparteien bereits die Hand an die oppositionelle Linkspartei ausgestreckt.

Voigt dürfte daher bei der geheimen Abstimmung wohl auch Stimmen aus der Linksfraktion erhalten haben. Mit der AfD unter Fraktionschef Björn Höcke soll es dagegen keine Zusammenarbeit geben. Voigt ist der zweite Ministerpräsident, der mit Hilfe des BSW ins Amt kommt. Am Mittwoch war im Brandenburger Landtag der bereits amtierende Ministerpräsident Dietmar Woidke wiedergewählt worden. Der SPD-Politiker regiert in einer Koalition mit dem BSW. Voigt löst den bisherigen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow von der Linkspartei ab, der bei der anstehenden Bundestagswahl für ein Direktmandat in Erfurt antritt.

(Bericht von Alexander Ratz; Redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an berlin.newsroom@tr.com)

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