Trumps Zollpolitik

Chemiekonzern BASF lässt sich durch US-Zölle nicht nervös machen

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: Palatinate Stock/Shutterstock.com

Den Vorstand des Chemiekonzerns BASF machen die angedrohten Zölle von US-Präsident Donald Trump für Importe in die USA nach eigenen Angaben nicht nervös. "Es hat ein gewisses Potenzial, es macht uns nicht wahnsinnig nervös, aber hält uns gerade beschäftigt", sagte Finanzvorstand Dirk Elvermann am Freitag in Ludwigshafen.

Das allermeiste - das gelte für Europa, Nordamerika, Asien, aber auch Südamerika - werde in der Region für die jeweilige Region hergestellt. Da sei BASF von Zöllen nicht betroffen. Aber natürlich gebe es auch einen kleineren Teil, den dies treffen würde. Hier könnte ein niedriger dreistelliger Millionen-Betrag anfallen.

"Wenn es für die Chemieindustrie schwierig wird, ist die BASF gegenüber allen Wettbewerbern besser aufgestellt", fügte Unternehmenschef Markus Kamieth hinzu. BASF sei die größte oder zweitgrößte Chemiefirma in den USA. Dort sei das Unternehmen richtig gut aufgestellt und habe einen hohen lokalen Anteil. Wenn es die Chemieindustrie treffe, treffe es BASF am wenigsten.

US-Präsident Trump hat jüngst Zölle von 25 Prozent auf Importe aus der Europäischen Union angekündigt. Man habe eine Entscheidung getroffen und werde sie "bald" bekannt geben, sagte er während einer Kabinettssitzung in Washington. Betroffen seien Autos, aber auch andere Waren.

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