Diagnostikkonzern

Stratec sieht sich trotz gesunkener Profitabilität auf Kurs

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: Shutterstock.com/MacroEcon

Der Diagnostikkonzern Stratec sieht sich trotz eines Umsatz- und Ergebnisrückgangs im zweiten Quartal auf dem Weg zu seinen Jahreszielen. Negative Währungseffekte hatten dem Unternehmen das Quartal verdorben. Der Umsatz sank in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um ein Prozent auf 58,2 Millionen Euro, wie Stratec am Dienstag in Birkenfeld mitteilte.

Währungsbereinigt hätte sich ein Plus in etwa dieser Größenordnung ergeben. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) brach zugleich überproportional stark um mehr als die Hälfte auf rund 3,1 Millionen Euro ein.

Konzernchef Marcus Wolfinger bleibt dennoch zuversichtlich, dass die operative Marge (bereinigte Ebit-Marge) im Gesamtjahr bei zehn bis zwölf Prozent herauskommen wird, nachdem sie im ersten Halbjahr auf 7,2 Prozent gefallen war. "Für das zweite Halbjahr erwarten wir zudem zusätzlichen Rückenwind für die Ebit-Marge, vor allem durch eine zunehmende Skalierung und höhere Ergebnisbeiträge aus Entwicklungsumsätzen", sagte er laut Mitteilung.

Seinen Jahresumsatz will Stratec weiterhin währungsbereinigt im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigern. Zuversicht gibt dem Management hier auch die aktuell wieder anziehende Dynamik bei Entwicklungskooperationen.

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