Henry Philippson

Nach dem kräftigen Kursrückgang in der vergangenen Woche und dem Bruch der Aufwärtstrendlinie (graue Linie im Chart unten) seit dem Tief von Anfang Februar stagniert der Goldpreis um 5.200 Euro.
Diese Seitwärtsbewegung trägt aktuell im Vier-Stundenchart den Charakter einer so genannten "bärischen Flaggenformation". Das ist eine Chartformation, die tendenziell in Richtung niedrigerer Kurse hin aufgelöst wird.
Das weitere Aufwärtspotenzial scheint hier aktuell begrenzt, sämtliche geopolitischen Risiken aktuell eingepreist zu sein. Unterstützend für den Kurs wirkt aktuell die 5.000-Dollar-Marke (grün im Chart unten).
Beim Unterschreiten der 5.000er-Marke könnte es noch einmal eine weitere größere Verkaufswelle Richtung 4.500 Dollar und tiefer geben. Unter Chance/Risikoaspekten ist der Goldpreis daher nicht mehr interessant für eine Spekulation auf steigende Kurse. Im Gegenteil: Spekulativ orientierte Händler können hier tendenziell eine Shortposition mit Absicherung oberhalb von 5.300 Dollar in Betracht ziehen.





