Das, was die meisten bei Aktien einfach nicht verstehen (wollen)

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Das, was die meisten bei Aktien einfach nicht verstehen (wollen)

Es gibt einiges, was selbst erfahrene Investoren bei Aktien einfach nicht verstehen. Wobei das in der Regel eher einzelne Kandidaten betrifft. Der Circle of Competence oder schwierige Dinge können dazugehören. So wie eben manchmal die Bewertung einzelner Märkte oder Anteilsscheine. Das gehört hin und wieder dazu.

Das, was Investoren jedoch verstehen, ist der grundlegende Ansatz, wobei es bei Aktien geht. Dabei gibt es offenbar ein großes Missverständnis zwischen dem, was Wertpapiere eigentlich sind, sowie der Wahrnehmung. Lass uns heute einen Blick auf dieses Missverständnis riskieren. Möglicherweise erreichen wir den einen oder anderen Skeptiker, den wir zum Nachdenken animieren können.

Das, was die meisten bei Aktien nicht verstehen

Aktien nicht zu verstehen mag auf den ersten Blick nicht unverständlich sein. Im Endeffekt gibt es viele börsennotierte Gesellschaften, verschiedene Möglichkeiten und Ansätze. Ja, sogar jede Menge Unternehmen und deren Aktien, von denen man noch niemals etwas gehört hat. Das macht häufig den Eindruck, als würde es sich bei diesen volatilen Dingen um etwas handeln, das einem Glücksspiel gleicht. Wie gesagt: Auf den ersten Blick ist das nicht unverständlich.

Erschwerend hinzu kommt, dass viele Bewegungen willkürlich erscheinen. Manchmal die kurzfristigen Bewegungen. Mal jedoch auch diejenigen, die sich im Rahmen einer Korrektur oder eines Crashs über Wochen und Monat abspielen. Oder sogar einzelne Jahre. Auch das ist etwas, das den Charakter eines „Glücksspiels“ skizzieren könnte. Allerdings dürfen wir mit Fug und Recht behaupten: Das ist nicht das Wesen der Aktie und auch nicht das, was es zu verstehen gilt.

Als Investor muss man früher oder später eines im Kontext von Aktien verstehen: Es geht nicht darum, was der Kurs macht, weder kurz- noch mittelfristig. Nein, sondern es geht darum, was das Unternehmen hinter der Aktie macht. Und das langfristig bis ultralangfristig. Eine Investition führt zu einer Berechtigung an einem Anteil des Erfolgs des Unternehmens, an den Gewinnen, den Dividenden oder auch dem freien Cashflow. Von dieser Entwicklung möchte man als Investor langfristig profitieren.

Nur wer es schafft, diesen Fokus zu wählen, kann als Investor Aktien verstehen. Dazu muss man jedoch zwangsläufig über die kurzfristigen, sehr eindringlichen Signale des Aktienmarktes hinwegschauen und die Perspektive des Unternehmens wählen. Vielen gelingt das einfach nicht, was zu falschen Rückschlüssen oder auch fatalen Investitionsentscheidungen führt.

Unternehmen, Gewinne, Rendite

Oder anders gesagt: Aktien zu verstehen heißt zu verstehen, dass der Vermögensaufbau hier mit Renditen auf das eingesetzte Kapital einhergeht. Diese Renditen entstehen nicht aus dem Nichts. Nein, sondern mithilfe von echten Gewinnen und, machen wir uns nichts vor, einem gewissen Wachstum, das ein Unternehmen vorweist. Häufig ist es gerade das Wachstum und eine Zukunft, in der das Unternehmen wertvoller ist, was das Salz in der Suppe ist.

Wer es jedoch trotzdem schafft, diesen Blickwinkel zu verändern, der stellt das Fundament für seinen Erfolg. Für alle anderen bleibt die Börse Glücksspiel. Leider häufig auch, weil sie sich eben nicht intensiv mit der Thematik und dem Kern auseinandersetzen wollen.

Der Artikel Das, was die meisten bei Aktien einfach nicht verstehen (wollen) ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Motley Fool Deutschland 2021

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