E-Mobilität und BASF? Das könnte was Größeres werden!

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E-Mobilität und BASF? Das könnte was Größeres werden!
Schnellladestation für Elektromobilität BASF

Wir alle wissen, dass sich unsere Welt in einem ständigen Wandel befindet. Sehr stark zu spüren ist dies beispielsweise im Bereich Energie. Hier geht der Trend eindeutig weg von fossilen Energieträgern hin zu den erneuerbaren Energien. Dies hat natürlich enorme Auswirkungen auf uns alle. Denken wir hier nur einmal an den Bereich der E-Mobilität. Denn dieser rückt seit Jahren immer mehr in den Vordergrund.

Als Unternehmen ist man meines Erachtens gut beraten, wenn man an dieser Entwicklung teilhaben kann. Und so ist es umso erfreulicher, dass sich mit dem Chemieriesen BASF nun ein weiterer deutscher Konzern mit diesem Thema auseinandersetzt. Blicken wir deshalb heute einmal kurz auf die neueste Entwicklung in Sachen E-Mobilität bei unserem Ludwigshafener Chemiekonzern.

E-Mobilität als weitere Säule

Bereits mehrfach hat sich BASF-Chef Martin Brudermüller dazu geäußert, wie er den Boom der E-Mobilität bewertet. Er denkt nämlich, dass er der Chemiebranche zu kräftigem Wachstum verhelfen könnte. Und so ist es natürlich auch kein Wunder, dass unser großer deutscher Chemiekonzern sein Engagement im Batteriegeschäft weiter ausbauen möchte.

Dafür nimmt BASF eine Menge Geld in die Hand und investiert es zum Beispiel in den Bau neuer Produktionsstätten. Wie im brandenburgischen Schwarzheide, wo bereits im August letzten Jahres die Bauarbeiten für eine neue Produktionsanlage für Kathodenmaterialien begonnen haben.

Die neue Anlage ist Teil eines mehrstufigen BASF-Investitionsplans auf dem europäischen Markt für Batteriematerialien. Und sie wird mit weltweit führender Prozesstechnologie ausgestattet sein, um bereits ab dem Jahr 2022 die Ausstattung von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen pro Jahr zu ermöglichen. Mit den innovativen Kathodenmaterialien von BASF wird die Leistungsfähigkeit der Batterien gesteigert und so auch der Erfolg klimafreundlicher Mobilität gefördert.

Für dieses Vorhaben will BASF nach eigenen Angaben erneut Kapital bereitstellen. Alleine 17 Mio. Euro sollen in den Ausbau von Infrastruktur fließen. Und laut Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach will der Chemiekonzern weitere 67 Mio. Euro am Standort Schwarzheide investieren. Man kann also ganz gut erkennen, dass BASF im Batteriegeschäft in Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen möchte.

Noch ein Blick auf die Aktie

Seit Anfang November letzten Jahres geht es mit der BASF-Aktie nun schon wieder in recht großen Schritten aufwärts. Aber auch auf Sicht von zwölf Monaten hat sie sich durchaus robust gezeigt. Aktuell notiert sie mit einem Kurs von 68,16 Euro (25.02.2021) rund 19 % höher als noch vor einem Jahr. Doch dies sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Papiere vor circa drei Jahren schon einmal an der 100-Euro-Marke gekratzt haben.

Ich denke die Entscheidung von BASF, intensiv weiter in das Segment E-Mobilität zu investieren, könnte sich irgendwann in barer Münze auszahlen. Denn sollte es durch die E-Mobilität tatsächlich zu dem prognostizierten Wachstumsschub für die Chemiebranche kommen, dann dürfte BASF wohl auch kräftig davon profitieren. Und dasselbe könnte dann natürlich auch für die Aktie des Chemieriesen gelten.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Foto: Getty Images

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