Solltest du aufhören zu investieren, wenn du einen Crash befürchtest? 3 Faktoren

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Solltest du aufhören zu investieren, wenn du einen Crash befürchtest? 3 Faktoren
Verkehrszeichen: Vorsicht Schleudergefahr

Es könnte durchaus plausible Gründe geben, weshalb du einen Crash befürchtest. Die hohen Indexstände, die Delta-Variante oder andere mögliche Belastungen. Aber seien wir mal ehrlich: Eigentlich gibt es immer irgendetwas, worüber man sich als Investor Sorgen machen kann.

Eine interessantere, weiterführende Frage ist jedoch: Solltest du mit dem Investieren aufhören, wenn du einen Crash befürchtest? Wir Fools sind hier grundsätzlich eher skeptisch und tendieren zu einem klaren „Nein!“. Heute wollen wir uns jedoch einmal etwas differenzierter ansehen, welche drei Faktoren darüber entscheiden könnten.

Du befürchtest einen Crash? Deine Cash-Quote

Ein erster Faktor, der relevant sein kann, wenn du einen Crash befürchtest, ist der Cash-Anteil in deinem Portfolio. Wenn du beispielsweise deutlich über 90 % mit deinem Geld in Aktien investiert bist, könnte zumindest kurzfristig eine Pause angebracht sein. Das Kalkül dahinter ist, im Zweifelsfall eine günstige Chance nutzen zu können.

Gerade in einer größeren Korrektur bietet sich für Foolishe Investoren die Chance, viel Qualität zu einem günstigen Preis zu kaufen. Die Möglichkeit, in einer solchen Phase zu agieren, könnte für deine Wahrnehmung entscheidend sein, wie du einen Crash bewertest oder ob du ihn wirklich fürchtest. Möglichkeiten und Aktionismus in Form von Kaufen könnten wichtige Faktoren sein, um ihn zu meistern.

Deshalb: Wenn du einen Crash befürchtest, könnte es bei einer hohen Aktienquote hilfreich sein, zunächst nicht zu investieren, sondern die Cash-Quote leicht zu erhöhen.

Dein zeitlicher Horizont

Zudem sollte man als Investor überlegen, wie lange man noch investieren möchte. Wenn du beispielsweise einen Crash befürchtest und in wenigen Monaten oder Jahren in den Ruhestand gehen möchtest, könnte es ebenfalls angebracht sein, mit Zukäufen zu warten. Das heißt wiederum nicht, dass man seine Aktien verkaufen sollte, ganz im Gegenteil. Nur vielleicht, dass man ebenfalls seinen Cash-Anteil ein wenig erhöht.

In einer größeren Korrektur zu investieren, wenn die Rente beginnt, könnte durchaus unvorteilhaft sein. Möglicherweise müsste man ansonsten einen Teil seiner Aktien zu ungünstigen Konditionen verkaufen. Mit liquiden Mitteln in der Hinterhand lässt es sich einfacher aushalten. Oder eben eine schwierige Zeit überbrücken. Auch das könnte ein Grund sein, vielleicht ein wenig die Füße stillzuhalten. Möglicherweise sogar, moderat seine Aktienquote zu reduzieren, wenn man besonders sicher sein möchte.

Du befürchtest einen Crash? Einstellung & Einsatz

Zu guter Letzt können außerdem Einstellung und Einsatz im Allgemeinen zwei Faktoren sein, die entscheidend sind, ob du aufhören solltest, wenn du einen Crash befürchtest. Fangen wir mit der Einstellung an: Es ist natürlich nicht einfach, Buchverluste zu sehen. Wer jedoch weiß, dass man in solch volatilen Phasen eigentlich im Schlussverkauf ist, der sieht möglicherweise eher die Chance als das Risiko. Wobei es zugegebenermaßen dauert, bis man diesen Fokus verinnerlicht hat.

Zudem könnte der Einsatz entscheidend sein. Wenn du einen Crash befürchtest und schon jetzt schlecht schläfst, weil du Angst vor Verlusten hast, so könnte es wirklich an der Zeit sein, vielleicht die Aktienquote zu senken. Und womöglich in einer Korrektur wieder zu erhöhen. Die Psychologie sollte man nicht außer Acht lassen. Mit Unsicherheit und einem Crash könntest du ansonsten teure Fehlentscheidungen treffen.

Der Artikel Solltest du aufhören zu investieren, wenn du einen Crash befürchtest? 3 Faktoren ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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