TOTAL: Erfahren im Kampf gegen Ölpreisrückschläge

Hussam Masri

Werbung. Die Rohölpreise sind in den zurückliegenden Wochen deutlich gesunken. Hierfür machen Beobachter das Zusammentreffen zweier Ursachen verantwortlich. Zum einen hat die Corona-Pandemie einen rückläufigen Rohöl-Bedarf im Industrie- und Verkehrsbereich zur Folge. Und zum anderen kam es zu einem Preiskampf zwischen den großen Ölförderländern Russland und Saudi-Arabien, der die Notierungen zusätzlich unter Druck brachte. Die Aktienkurse der großen Ölkonzerne wurden dementsprechend in Mitleidenschaft gezogen.

TOTAL setzt schon seit Jahren auf eine zunehmende Diversifizierung, um die Abhängigkeit vom reinen Ölgeschäft zu reduzieren. Insbesondere Flüssigerdgas (LNG) rückte vermehrt in den Fokus, weil Gas als Brückentechnologie der Energiewende gilt. Zudem ist der französische Energieriese nicht nur in der Exploration und Förderung („Upstream“), sondern auch in der Weiterverarbeitung und Vermarktung bis zum Endkunden („Downstream“) tätig, wo niedrige Rohstoffpreise wachsende Margen ermöglichen können. Außerdem investiert der Konzern in zukunftsträchtige Geschäftsfelder der Energiewirtschaft und hat für das Flüssigerdgas-Geschäft sowie die erneuerbaren Energien eigens die Sparte „Integrated Gas, Renewables & Power (iGRP)“ gebildet.

Am 30. April will TOTAL seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vorlegen. Nach Einschätzung von Analysten werden die mittelfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie in diesen Daten erst andeutungsweise erkennbar sein. Das Management hat währenddessen Sofortmaßnahmen gegen den jüngsten Preisverfall beim Rohöl eingeleitet, weil die bisherige Jahresplanung auf der Annahme eines mittleren Ölpreises in der nunmehr weit entfernten Region von 60 US-Dollar je Barrel beruhte. Die ehemals für 2020 vorgesehenen Investitionen in Höhe von 18 Mrd. US-Dollar werden deshalb unter Ausklammerung der erneuerbaren Energien um 3,3 Mrd. US-Dollar auf unter 15 Mrd. US-Dollar reduziert. Außerdem pausiert das laufende Aktienrückkaufprogramm, um die Kassen um weitere 1,5 Mrd. US-Dollar zu entlasten. Darüber hinaus wird das diesjährige Sparziel im operativen Geschäft auf 800 Mio. Euro verdoppelt.

In den vergangenen Jahren hat TOTAL bereits Erfolge durch radikale Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen verbucht. Ehemals benötigte der Konzern zur gesicherten Innenfinanzierung noch Ölnotierungen von 100 US-Dollar je Barrel. Mittlerweile nennt das Management ein Niveau von 25 US-Dollar je Barrel Rohöl, bei dem die Innenfinanzierung vor Ausschüttungen gedeckt sei. Analysten betrachten die TOTAL-Aktie mit gesenktem Kursziel weiterhin als Kaufkandidaten und erwarten in den beiden kommenden Jahren konstante Dividenden in Höhe von 2,68 Euro je Aktie. Auf dem gedrückten Ölpreisniveau seien diese Ausschüttungen jedoch nicht innenfinanziert. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs (32,82 Euro am 14.04.2020) ergeben sich hohe prognostizierte Dividendenrenditen von gut acht Prozent. Zusammen mit der gestiegenen impliziten Volatilität nach den jüngsten Aktienkursrückschlägen werden dadurch die Konditionen von Investmentalternativen begünstigt. Beispielsweise werden hohe potenzielle Zinsen und große endfällige Puffer bei Express-Zertifikaten darstellbar.

5,80 Prozent Zinsen pro Periode bei vorzeitiger Rückzahlung und 50 Prozent finaler Puffer

Das DekaBank Total Express-Zertifikat Relax 07/2026 (WKN DK0WX9) bietet bei sinkenden Tilgungsschwellen die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des maßgeblichen Zinsbetrags. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit im Juli 2026 die maximale Auszahlung von 1.348,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag die Barriere (50,00 Prozent des Startwerts) behauptet.

Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und an den Anleger werden statt des Nennbetrags im Wert gesunkene TOTAL-Aktien zu 100 Prozent des Startwerts übertragen. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 20.04.2020 bis 08.05.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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